04.03.2011 | 08:39 Uhr
| Gewerkschaftsbund Schweiz
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04.03.2011, Das Seco, unterstützt von Arbeitgeber- und Gewerbeverband, hat heute einen Appell für
mehr Frauen in Führungspositionen lanciert und eine entsprechende „good practices“-
Broschüre publiziert.
Was so auf den ersten Blick sympathisch erscheint, ist in Wirklichkeit das Eingeständnis von Versagen. Dabei geht die seit 30 Jahren proklamierte, aber in der Praxis nur äusserst schwach eingelöste Gleichstellung weit über den Mangel weiblicher Vertretung in den Teppichetagen hinaus.
Viel drückender ist, dass Frauen besonders von Tiefstlöhnen betroffen sind, dass die gesetzliche Vorschrift von „Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit“ bei weitem nicht erfüllt ist und dass es an umfassender Infrastruktur fehlt, die den Geschlechtern eine neue Teilung bezahlter und unbezahlter Arbeit erleichterte.
Für den SGB ist klar. Es braucht in der Gleichstellungsfrage neuen Schwung – und nicht bloss unverbindliche Appelle. Deshalb hat der SGB den kommenden 14. Juni als nationalen Aktionsund Streiktag „Achtung – fertig – Frauen los!“ ausgerufen. Der SGB wird die entsprechende Kampagne am Internationalen Tag der Frau, dem kommenden Dienstag, 8. 3. 2011, mit einer Pressekonferenz (Hotel Kreuz, Bern, 13.30) eröffnen.
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Zentralsekretärin Gleichstellung
SGB
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Ewald Ackermann, Redaktor
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--- ENDE Pressemitteilung Nicht nur schöne Appelle - endlich Taten ---
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