21.09.2026 | 15:11 Uhr
| Kantonale Verwaltung Schwyz
Lesedauer: 2 Minuten
Bildquelle: Kantonale Verwaltung Schwyz
21.09.2026, Am Sonntag, 20. September 2026, wurden oberhalb von Altendorf vier Ziegen gerissen. Die vorgefundenen Riss- und Verletzungsspuren sowie die Situation vor Ort
lassen auf einen Riss durch einen Wolf schliessen. Derweil läuft die Regulierung des Chöpfenberg-Rudels. Inzwischen wurde ein Jungwolf entnommen.
Am Abend des 20. September 2026 ging bei der kantonalen Wildhut die Meldung über vier gerissene Ziegen im Gebiet zwischen Stöcklichrüz und Gruebhöchi oberhalb von Altendorf ein. Bei der Kontrolle vor Ort wurden vier tote Tiere festgestellt. Zur weiteren Abklärung wurden DNA-Proben gesichert und zur Analyse eingesandt. Im Auftrag der kantonalen Wildhut wurde der Herdenschutzalarm ausgelöst. Der zuständige Herdenschutzkoordinator stellte fest, dass die Ziegenherde aufgrund ihrer Grösse im Sömmerungsgebiet als nicht zumutbar schützbar eingestuft wird. Damit sind die Voraussetzungen für die Anerkennung der betroffenen Tiere als anrechenbares Rissereignis erfüllt.
Der Riss ereignete sich im Streifgebiet des Chöpfenberg-Rudels, bei welchem derzeit eine bewilligte Wolfsregulierung durchgeführt wird. Im Rahmen dieser Regulierung wurde zwischenzeitlich durch die Wildhut ein erster Jungwolf entnommen.
Die Regulierungsmassnahmen erfolgen mit dem Ziel, die bisherige Scheu des Rudels gegenüber Menschen zu erhalten, zukünftige Schäden in der Landwirtschaft zu minimieren und problematischem Verhalten gegenüber Menschen vorzubeugen. Die Regulierung wird im Rahmen der geltenden Verfügung, welche die Entnahme von zwei Dritteln der Jungtiere vorsieht, weitergeführt.
Amt für Wald und Natur
Rinze Zgraggen
Leiter Jagd und Wildtiere
+41 41 819 18 41
--- ENDE Pressemitteilung Nutztierriss oberhalb von Altendorf ---
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Über Kantonale Verwaltung Schwyz:
Vor Jahrtausenden schon lebten Menschen im Gebiet des späteren Kantons Schwyz. Besonders intensiv war nach neuesten Erkenntnissen die Besiedlung im Raum Freienbach-Hurden. Zahlreiche Funde belegen Dasein und Wirken jener Ur- Schwyzer vor 4 - 5000 Jahren. Aus Stein sind vorerst noch ihre Werkzeuge; bald wird es Bronze sein, die recht vielfältigen Funde im ganzen Kantonsgebiet beweisen es. Seltener sind die Zeugnisse der folgenden Epoche, der Eisenzeit. Die Bevorzugung der Siedlungsräume an Seeufern und günstigen Hanglagen kennzeichnet sodann die Erfassung des Raumes zur römischen Zeit.
Vor rund 1400 Jahren setzten sich die Alamannen fest und prägten mit ihren Wirtschafts- und Lebensformen die alten Siedlungsräume. Das Volk wuchs, das Land musste ausgebaut werden. Das Christentum drang vor, die Kirchenbauten von Tuggen und Schwyz erlauben es, diesen Vorgang ins späte 7. und frühe 8. Jahrhundert festzulegen. Am Zürichsee und in den Talkesseln von Schwyz und Arth werden Schwerpunkte der Siedlung erkennbar.
Der Kanton Schwyz bietet eine reiche Palette bunter Schönheiten. Alles ist vorhanden: die weite Ebene und die steile Kletterwand, Seen, eingebettet in sanfte Hügel oder hochalpine Berge, saftige, bestossene Alpweiden und weite Wälder. Vielfältig ist das sportliche Angebot: nordischer und alpiner Skilauf, Segeln, Vita-Parcours und Finnenbahn, Schwimmen unter Dach, im Frei- oder Strandbad, Kanufahrten, Fischen, Wandern und vieles mehr.
Die Schwyzer Skilifte, Luft-, Sessel- und Zahnradbahnen erklimmen über 15'000 m Höhendifferenz. Mehr als 160 Hotels, Gasthäuser, Touristenheime mit 6'000 Schlafstellen, eine Vielzahl von Ferienwohnungen und Privatzimmern sowie 23 Campingplätze befinden sich im Kanton zwischen 420 und 1'800 m Höhe.
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