22.07.2026 | 15:25 Uhr
| Kantonale Verwaltung Schwyz
Lesedauer: 1 Minute
22.07.2026, Am kommenden Samstag, 18. Juli 2026, findet im Bundesbriefmuseum eine öffentliche Führung statt.
Darin
geht es um die Entstehung und Bedeutung von Siegeln und Wappen.
Das Siegel entsprach im Mittelalter den heutigen Unterschriften: Erst durch das Anbringen eines Siegels wurde der Inhalt einer Urkunde rechtskräftig. Neben diesem praktischen Nutzen hatten Siegel eine grosse symbolische Bedeutung. Man stellte sich auf den Siegeln selbst dar und wählte dafür Bilder und Symbole, mit denen man sich identifizierte. Berns Siegel etwa zeigte einen Bären und das von Uri einen Stier. Diese Symbole wurden später für die Fahnen und Wappen übernommen und sind uns heute noch vertraut. Andere Symbole wurden aus unterschiedlichen Gründen ersetzt: etwa bei Schwyz, dessen Siegel den Heiligen Martin zeigt, das Wappen aber ein Kreuz.
Anhand der im Museum gezeigten Urkunden erklärt Museumsleiterin Annina Michel, welche praktische Funktion und symbolische Bedeutung Siegel im Mittelalter hatten und in welchem Zusammenhang sie mit den heutigen Kantonswappen stehen.
Die Führung findet am Samstag, 18. Juli 2026, um 10:15 Uhr im Bundesbriefmuseum statt. Die Teilnahme ist frei.
Ursprünglich wurde dieser Artikel am 14.07.2026 auf der Webseite der Kantonale Verwaltung Schwyz veröffentlicht.
Medienkontakt:
Annina Michel
Leiterin Bundesbriefmuseum
+41 41 819 20 67
--- ENDE Pressemitteilung Öffentliche Führung: Wappen, Siegel und Symbole entdecken ---
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Über Kantonale Verwaltung Schwyz:
Vor Jahrtausenden schon lebten Menschen im Gebiet des späteren Kantons Schwyz. Besonders intensiv war nach neuesten Erkenntnissen die Besiedlung im Raum Freienbach-Hurden. Zahlreiche Funde belegen Dasein und Wirken jener Ur- Schwyzer vor 4 - 5000 Jahren. Aus Stein sind vorerst noch ihre Werkzeuge; bald wird es Bronze sein, die recht vielfältigen Funde im ganzen Kantonsgebiet beweisen es. Seltener sind die Zeugnisse der folgenden Epoche, der Eisenzeit. Die Bevorzugung der Siedlungsräume an Seeufern und günstigen Hanglagen kennzeichnet sodann die Erfassung des Raumes zur römischen Zeit.
Vor rund 1400 Jahren setzten sich die Alamannen fest und prägten mit ihren Wirtschafts- und Lebensformen die alten Siedlungsräume. Das Volk wuchs, das Land musste ausgebaut werden. Das Christentum drang vor, die Kirchenbauten von Tuggen und Schwyz erlauben es, diesen Vorgang ins späte 7. und frühe 8. Jahrhundert festzulegen. Am Zürichsee und in den Talkesseln von Schwyz und Arth werden Schwerpunkte der Siedlung erkennbar.
Der Kanton Schwyz bietet eine reiche Palette bunter Schönheiten. Alles ist vorhanden: die weite Ebene und die steile Kletterwand, Seen, eingebettet in sanfte Hügel oder hochalpine Berge, saftige, bestossene Alpweiden und weite Wälder. Vielfältig ist das sportliche Angebot: nordischer und alpiner Skilauf, Segeln, Vita-Parcours und Finnenbahn, Schwimmen unter Dach, im Frei- oder Strandbad, Kanufahrten, Fischen, Wandern und vieles mehr.
Die Schwyzer Skilifte, Luft-, Sessel- und Zahnradbahnen erklimmen über 15'000 m Höhendifferenz. Mehr als 160 Hotels, Gasthäuser, Touristenheime mit 6'000 Schlafstellen, eine Vielzahl von Ferienwohnungen und Privatzimmern sowie 23 Campingplätze befinden sich im Kanton zwischen 420 und 1'800 m Höhe.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
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