Selbstbestimmtes Wohnen im Fokus des ersten Netzwerkanlasses Inklusion

17.06.2026 | 08:49 Uhr | Kantonale Verwaltung Obwalden

Uhr Lesedauer: 2 Minuten


17.06.2026, Rund 60 Menschen mit Behinderungen, Angehörige sowie Fachpersonen und Behördenvertretende haben am 16. Juni 2026 am ersten Netzwerkanlass "Inklusion des Kantons Obwalden" in Sarnen teilgenommen. Im Zentrum stand das selbstbestimmte Wohnen – ein entscheidender Faktor für gesellschaftliche Teilhabe und persönliche Selbstbestimmung.

Im Fokus des ersten Netzwerktreffen Inklusion stand das selbstbestimmte Wohnen. Fachliche Inputs sowie Informationen zu bestehenden Angeboten in der Region zeigten auf, welche Möglichkeiten Menschen mit Behinderungen in Obwalden heute offenstehen und welche Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben wichtig sind. Wie und wo jemand wohnt, bestimmt wesentlich über Selbstbestimmung und Lebensqualität. Wohnen ist Teil der eigenen Identität.

Wohnen als zentrales Thema der Inklusion
Im Rahmen eines Infomarktes erhielten die rund 60 Teilnehmenden die Möglichkeit, verschiedene Wohn- und Unterstützungsangebote kennenzulernen. Vertreten waren u.a. die IV, Pro Infirmis, die Stiftung Rütimattli, Traversa, das Wohnhuus Sonnsyte. Der Infomarkt bot einen niederschwelligen Zugang zu Informationen und ermöglichte den persönlichen Austausch zu unterschiedlichen Wohnformen, Unterstützungsleistungen und individuellen Erfahrungen. Die Besucherinnen und Besucher konnten direkt mit Fachpersonen ins Gespräch kommen und sich aus erster Hand über unterschiedliche Wohnformen, Unterstützungsleistungen und individuelle Erfahrungsberichte informieren. Dabei wurde deutlich: Die Wohnsituation ist für viele Menschen ein entscheidender Faktor für Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe. Sie prägt massgeblich, wie eigenständig der Alltag gestaltet werden kann und in welchem Mass soziale Kontakte möglich sind.

Wertvolle Impulse für die weitere Entwicklung
Die rund 60 Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und sich über Herausforderungen sowie mögliche Lösungsansätze auszutauschen. Das Bedürfnis nach einem solchen Gefäss wurde im letzten Jahr während der Erarbeitung der kantonalen Strategie für eine inklusive Gesellschaft deutlich. Mit dem Netzwerkanlass stärkt der Kanton Obwalden den Dialog zwischen den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren und setzt wichtige Impulse für die Weiterentwicklung einer inklusiven Gesellschaft.

Wenn Sie mehr über den Anlass und über die Wohn- und Unterstützungsangebote wissen möchten, schreiben Sie eine E-Mail an: netzwerk-inklusion_ow@hslu.ch.

Das nächste Netzwerktreffen Inklusion findet am 24.05.2027 statt und widmet sich dem Thema Arbeit.



--- ENDE Pressemitteilung Selbstbestimmtes Wohnen im Fokus des ersten Netzwerkanlasses Inklusion ---



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Über Kantonale Verwaltung Obwalden:

Obwalden wurde vorerst von Kelten und Römern besiedelt, bis sich ab 700 nach Christus Alemannen zwischen Brünig und Vierwaldstättersee niederliessen. 1291 beteiligte sich Obwalden zusammen mit Nidwalden an einem Landfriedensbündnis mit den Nachbarorten Uri und Schwyz (Gründung der Eidgenossenschaft). Im 14. Jahrhundert begründete Obwalden eine eigene Landesherrschaft. 1403 beteiligte sich Obwalden auf der Suche nach Absatzmärkten für Vieh und Käse an der 'ennetbirgischen Politik' Uris und half an der Eroberung der Leventina mit.

Rund hundert Jahre später wurde der Solddienst für fremde Kriegsherren wirtschaftlich bedeutend. Auf diese Weise wohlhabend gewordene ehemalige Söldner bestimmten als Inhaber der höheren Ämter während Jahrhunderten die politischen Geschicke des Landes. Mit der Helvetik (1798 - 1803) verlor Obwalden zwar vorübergehend seine Eigenständigkeit, die Bevölkerung erlangte aber erstmals politische Grundrechte. 1815 schlossen sich Kloster und Talgemeinde Engelberg Obwalden an. 1832 schlossen sich in Sarnen die konservativen Orte zum 'Sarnerbund' zusammen.

Mit dem 1857 begonnenen Bau der Brünigstrasse und der Eröffnung der Brünigbahn (1888) sowie der Pilatusbahn (1889) wird Obwalden eine touristische Destination. Engelberg war schon im 18. Jahrhundert ein Reiseziel. Im frühen 20. Jahrhundert betrieb Obwalden eine fortschrittliche Energiewirtschaft. Verfassungskämpfe im Innern bestimmten die Politik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach 1950 erfolgte die Ansiedlung von neuen, inzwischen weltweit exportierenden Industrien.

Umgeben von einer faszinierenden Bergwelt und dem wunderschönen Sarnersee ist Sarnen ein ideales Ferienziel. Entdecken Sie die abwechslungsreiche Landschaft bei einer gemütlichen Schifffahrt, einer atemberaubenden Biketour oder einer vielseitigen Wanderung. Durch die einzigartige Lage sind nicht nur Sarnen sondern auch sämtliche Ausflugsziele der Zentralschweiz in kurzer Zeit erreichbar. Langweilen werden Sie sich in Sarnen gewiss nicht!

In Sarnen finden Sie eine breite Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Einfache Gasthöfe und Pensionen, komfortable Hotels, Privatzimmer und Ferienwohnungen mit Blick auf See und Berge oder der Campingplatz direkt am See, laden Sie ein, länger in Sarnen zu verweilen. Auch für Seminare, Gruppenausflüge oder Schulreisen bietet Sarnen die ideale Infrastruktur und das passende Rahmenprogramm! Überzeugen Sie sich selbst - Sarnen kann sich 'seen' lassen!


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