MeteoSchweiz hat am Mittwoch, den 17. Juni, eine Hitzewarnung der Stufe 3 für die kommenden Wochen Donnerstag bis Montag herausgegeben. Tagsüber werden Höchsttemperaturen zwischen 32 und 37 Grad Celsius erwartet. Nachts sinken die Temperaturen voraussichtlich nicht unter 18 bis 24 Grad Celsius. Extreme Hitze kann den Körper stark belasten und zu ernsthaften gesundheitlichen Folgen wie Dehydrierung, Hitzschlag und sogar zum Tod führen. Die Sterblichkeitsrate steigt während Hitzewellen, insbesondere bei älteren Menschen.
Fürsorge für schutzbedürftige Menschen
Der kantonale Gesundheitsdienst (SCSP) empfiehlt der Bevölkerung dringend, sich vor der Hitze zu schützen und besonders auf gefährdete Personen zu achten, insbesondere auf ältere Menschen, Pflegebedürftige, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Kinder unter vier Jahren und Säuglinge. Es ist wichtig, dass diese Personen regelmässig und ausreichend trinken und dass ihr Bewusstsein nicht beeinträchtigt ist. Bei gesundheitlichen Bedenken sollte der Arzt kontaktiert und im Notfall die 144 gewählt werden.
Besondere Vorsichtsmassnahmen müssen auch für Personen getroffen werden, die auf Baustellen arbeiten und körperlich anstrengende Tätigkeiten ausüben (einfacher Zugang zu Wasser und angemessene Pausen). Gleiches gilt für sportliche Aktivitäten und Veranstaltungen im Freien während der heissesten Stunden.
Sich mit einfachen Massnahmen schützen
Einfache Massnahmen können helfen, sich vor der Hitze zu schützen: Halten Sie Ihr Zuhause kühl, indem Sie tagsüber Fenster und Rollläden schliessen und nachts öffnen, um Luftzirkulation zu erzeugen; trinken Sie ausreichend, auch wenn Sie keinen Durst verspüren; tragen Sie im Freien leichte und lockere Kleidung; essen Sie leichte Mahlzeiten und vermeiden Sie körperliche Anstrengung während der heissesten Stunden.
Um die Informationen zu den besten Vorgehensweisen während einer Hitzewelle zu verstärken, stellt das Bundesamt für Gesundheit (BAW) Informationsmaterialien für medizinisches Fachpersonal, Kommunen, Sportverbände und alle anderen betroffenen Personen und Organisationen zur Verfügung. Diese Poster und Flyer sind unter www.ne.ch/canicule abrufbar.





