17.06.2026 | 14:18 Uhr
| Kantonale Verwaltung Basel Land
Lesedauer: 2 Minuten
17.06.2026, Die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) verzeichnet bei der Besetzung von Stellen an den
Baselbieter Volksschulen weiterhin eine positive Entwicklung. Besonders an den Primarschulen hat sich
die
Personalsituation gegenüber den Vorjahren deutlich entspannt. Die Stellenbesetzung für das Schuljahr
2026/27 schreitet voran.
Per 8. Juni 2026 sind an Primarschulen über alle Funktionen hinweg noch 17,1 Vollzeitäquivalente (VZE) zu besetzen. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren noch 38,7 VZE offen, 2024 waren es 43,4 VZE und 2023 noch 61,0 VZE. Damit setzt sich die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fort.
An den Sekundarschulen präsentiert sich die Situation weiterhin stabil. Aktuell sind noch 7,3 VZE zu besetzen. Im Vorjahr waren es 5,6 VZE, 2024 noch 8,5 VZE und 2023 insgesamt 14,0 VZE.
Massnahmen zur Fachkräftesicherung zeigen Wirkung
Die Entwicklung bestätigt die Wirksamkeit der Massnahmen, welche die BKSD gemeinsam mit den Schulen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs umsetzt. Dazu gehören die Unterstützung von Berufseinsteigenden sowie gezielte Entlastungsmassnahmen.
Mit Beginn des Schuljahres 2024/25 bis Sommer 2026 wurde ein Pilotprojekt zum Einsatz von Zivildienstleistenden an den Sekundarschulen durchgeführt. Nach Abschluss der erfolgreichen Pilotphase wird derzeit geprüft, ob der Einsatz von Zivildienstleistenden künftig an allen Sekundarschulen ermöglicht werden soll. Sie unterstützen das Schulpersonal im Unterrichtsalltag und tragen zur Entlastung der Schulen bei.
Per Schuljahr 2026/27 startet zudem ein Pilotprojekt zum Einsatz von Springerinnen und Springern an den Sekundarschulen. Damit erhalten die Schulen die Möglichkeit ausschliesslich für Vertretungen Personen befristet anzustellen.
Die verschiedenen Massnahmen tragen dazu bei, die Unterrichtsversorgung langfristig sicherzustellen und die Personalsituation an den Volksschulen weiter zu stabilisieren.
--- ENDE Pressemitteilung Personalsituation an den Baselbieter Volksschulen entspannt sich weiter ---
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Über Kantonale Verwaltung Basel Land:
Auf dem Gebiet des heutigen Kantons Basel-Landschaft bestanden vor den napoleonischen Umwälzungen Teile des Fürstbistums Basel sowie des Untertanengebiets der Stadt Basel, die 1501 der Schweizerischen Eidgenossenschaft beitrat. 1798/1803 gelangten Teile des Fürstbistums Basel an die Stadt Basel, während andere Teile 1815 beim Wiener Kongress dem Kanton Bern zugeschlagen wurden.
Im Jahre 1832 wehrten sich die Landgemeinden gegen die Dominanz der noch aristokratisch regierten Stadt Basel. Die linksrheinischen Gemeinden konstituierten sich als selbständigen Halbkanton Basel-Landschaft und gaben sich eine liberale, repräsentative Verfassung (Halbkantone sind diejenigen völlig selbständigen Kantone, die aufgrund von internen Kantonstrennungen entstanden, im Verhältnis zur gesamten Eidgenossenschaft bzw. zum Bund aber Teil eines Vollkantons geblieben sind). Der neue Kanton wurde 1833 von der Tagsatzung der Eidgenossenschaft anerkannt (siehe: Basler Kantonsteilung). Inoffizielles gemeinsames Kantonswappen von Stadt und LandInfolge innerer Spannungen gab sich der Kanton im 19. Jahrhundert mehrfach neue Verfassungen: Beschränkung von Kompetenzstreitigkeiten 1838 und 1850, Durchbruch der demokratischen Bewegung 1863, Ausbau der Demokratie, Grundlage für Förderung der Wohlfahrt und für Erhebung der Staatssteuer 1892. Die heutige, sechste Verfassung von 1984 brachte eine erneute Erweiterung der Volksrechte (u. a. erster Ombudsmann der Schweiz) und war im Übrigen eine formale Neufassung der im Laufe von fast hundert Jahren über zwei Dutzend Mal geänderten Verfassung von 1892.
Versuche zu einer Wiedervereinigung mit Basel-Stadt wurden häufiger unternommen, scheiterten aber letztmals im Jahre 1969 am 'Nein' der Stimmberechtigten in Baselland. 1994 kam das nach einer Volksabstimmung vom Kanton Bern an Basel- Landschaft abgetretenen Laufental zum Kanton Basel-Landschaft hinzu.
Der Kanton Baselland ist reich an landschaftlichen Schönheiten und kulturellen Höhepunkten. Klassische Konzerte, die Spuren der Römer, eine Schifffahrt auf dem Rhein oder eine Einkaufstour in einem unserer historischen Städtchen sind nur wenige Vorschläge, die zeigen, dass es im Baselbiet viel zu entdecken gibt. Ob Sie als Wanderer die Höhen des Jura erkunden, oder ob Sie als Seminar- oder Geschäftsgast ins Baselbiet kommen, die Region bietet viele attraktive Details, die Ihren Aufenthalt zum Erlebnis machen.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
Quellen:
Weiterführende Informationen: