Bei den politischen Konsultationen wurden die umfassenden und vielfältigen bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Frankreich hervorgehoben. Sie ermöglichten einen vertieften Austausch zu bestimmten Themen, insbesondere in den Bereichen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang wurde auch bekräftigt, dass die Verhandlungen zwischen der Schweiz und Frankreich über die Wasserbewirtschaftung des Doubs rasch abgeschlossen werden sollen. Ausserdem tauschten sich die Delegationen über die schweizerisch- französische Zusammenarbeit im Hinblick auf den bevorstehenden G7-Gipfel vom 15. bis 17. Juni 2026 in Évian-les-Bains aus.
Auch europapolitische Themen waren Gegenstand des Austauschs. Die Schweizer Delegation informierte über den Stand beim Paket zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU). Die Schweiz bekräftigte zudem ihren Einsatz für die europäische Sicherheitsarchitektur und betonte ihren Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Kontinents. Schliesslich wurden auch die von der EU geplanten Massnahmen in Bezug auf Stahlimporte angesprochen.
Weitere Gesprächsthemen waren das aktuelle Weltgeschehen, insbesondere der Krieg gegen die Ukraine, die Lage im Nahen Osten, die Beziehungen zu den Ländern im Sahel, aber auch die transatlantischen Beziehungen. Beide Seiten betonten die Bedeutung des internationalen Genf und einer engen Zusammenarbeit in den multilateralen Gremien, namentlich angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen. Auch der Schweizer Vorsitz in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wurde besprochen.
Die jährlichen politischen Konsultationen festigen den regelmässigen und konstruktiven Dialog im Rahmen der umfassenden und vielfältigen Beziehungen zwischen der Schweiz und Frankreich.
Kontakt:
Kommunikation EDA
Bundeshaus West
3003 Bern
+41 58 460 55 55
kommunikation@eda.admin.ch






