Gemäss Marketing Manager Jeremy Xu will Roborock mit dem Saros 20 seine Präsenz in der Schweiz ausbauen und die Leistungsfähigkeit seiner Geräte im Alltag unter Beweis stellen. Gerade in Haushalten mit höherem Reinigungsaufwand – etwa durch Haustiere – soll das Gerät konkret entlasten.
Praxistest über einen Monat
Ich habe den Roborock Saros 20 rund einen Monat im Einsatz getestet – ohne vorherige Erfahrung mit
Saug- oder Wischrobotern. Entsprechend neutral war die Ausgangslage.
Das Ergebnis ist insgesamt positiv. Staub und normaler Schmutz werden zuverlässig entfernt,
insbesondere auf Hartböden. Die regelmässige, automatische Reinigung sorgt für ein konstant sauberes
Ergebnis – ein klarer Vorteil, gerade auch für Allergiker.
Die Navigation funktioniert überzeugend. Hindernisse wie Pflanzen, Stühle oder Schuhe werden sauber
erkannt und umfahren. Der Roboter reinigt systematisch rund um Objekte, ohne sich festzufahren.
Einfache Einrichtung und stabile App
Die Einrichtung gelingt problemlos. Das Gerät erstellt rasch eine vollständige Karte der Wohnung, die
sich über die App verwalten lässt. Räume, Zonen und Reinigungszeiten können individuell definiert
werden.
Der Wassertank ist ausreichend gross dimensioniert. Im Test musste dieser – je nach Nutzung – etwa
nach jedem zweiten oder dritten Reinigungsgang nachgefüllt werden.
Automatische Reinigung und Wartung
Ein zentraler Vorteil ist die automatische Station. Nach jedem Reinigungsvorgang fährt der Roboter
selbstständig zurück und startet direkt die Reinigung des Mopps.
Dieser Waschvorgang kann bis zu rund 15 Minuten dauern und läuft vollständig automatisiert ab. Der
Wassertank der Station musste im Testzeitraum lediglich zweimal geleert werden.
Der Staubbehälter musste während des gesamten Testmonats nicht manuell entleert werden, was den
Wartungsaufwand deutlich reduziert.
Lautstärke und Alltagstauglichkeit
Der Geräuschpegel ist während des Betriebs deutlich wahrnehmbar. Fernsehen oder konzentriertes
Arbeiten können während der Reinigung erschwert werden. Deshalb empfiehlt es sich, die Reinigung
zeitlich so zu planen, dass möglichst niemand zu Hause ist.
Wichtig ist auch die Platzierung der Station. Diese sollte so positioniert werden, dass der Roboter
jederzeit problemlos zur Ladestation zurückkehren kann.
Grenzen der Reinigung
Hartnäckige, eingetrocknete Flecken werden nicht vollständig entfernt und müssen teilweise manuell
nachgereinigt werden. Dies ist jedoch keine spezifische Schwäche des Saros 20, sondern eine typische
Einschränkung der meisten Wischroboter.
Teppicherfahrungen liegen im Test nicht vor, da ausschliesslich Hartböden vorhanden waren.
Einordnung
Der Roborock Saros 20 ist ein durchdachtes Premium-Gerät, das im Alltag spürbar entlastet. Die
Kombination aus automatischer Reinigung, intelligenter Navigation und minimalem Wartungsaufwand
funktioniert insgesamt zuverlässig.
Für Nutzer mit lediglich grundlegenden Reinigungsbedürfnissen könnte der Saros 20 jedoch
überdimensioniert und preislich höher angesetzt sein als tatsächlich notwendig. Wer hingegen Wert auf
Komfort, Automatisierung und eine regelmässige Reinigung legt, erhält eine leistungsstarke Smart-Home-Lösung.
Weitere Eindrücke zur Markteinführung und zur Präsentation in Zürich finden sich in der offiziellen Medienmitteilung auf Swiss-Press: „Roborock feiert Smart Living mit seiner ersten erlebbaren Markenerfahrung im Herzen von Zürich“
Medienkontakt:
Herr Nishan Ulagarajah
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