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Der Anbau und die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten ist stets mit Treibhausgasemissionen verbunden. Bei der Zuckerproduktion fallen diese einerseits beim Anbau, andererseits auch bei der Verarbeitung in den Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld an. In der Verarbeitung der Zuckerrüben hat die Schweizer Zucker AG bereits seit Jahrzehnten grosse Anstrengungen unternommen. So wurde beispielsweise bereits Anfang der Nullerjahre komplett von Heizöl auf Erdgasfeuerung umgestellt. Auch in jüngster Vergangenheit wurden mit dem Holzheizkraftwerk in Aarberg oder der Bioenergie in Frauenfeld grosse Meilensteine in der Bereitstellung von erneuerbaren Energien erreicht. Diese Massnahmen tragen dazu bei, dass sie die durch SBTi (Science Based Targets initiative) validierten Ziele bis 2030 erreichen werden. In einem nächsten Schritt geht es nun darum, auch im Rübenanbau weitere Potenziale zur Reduktion von CO2 auszuschöpfen. In diesem Zusammenhang wurde bei einem Teil unserer Rübenpflanzer mit dem WCFT (World Climate Farm Tool), das von der bio.inspecta betrieben wird, eine Klimabilanz ihres Betriebes gerechnet. Total nahmen 237 Betriebe in der Schweiz und 29 aus Deutschland an der Studie teil.
Wertvolle Erkenntnisse für den Weg in die Zukunft
Die Ergebnisse sind sehr aufschlussreich So wurde festgestellt, dass Emissionen aus dem Dünger im Verhältnis den grössten Anteil am Treibhausgas-Fussabdruck der Zuckerrübe ausmachen. Dazu gehören einerseits die Emissionen aus der Herstellung des Mineraldüngers, andererseits Lachgasemissionen auf dem Feld, welche durch die Ausbringung des Düngers entstehen. An zweiter Stelle folgen die Emissionen aus dem Treibstoff für die Traktoren und Erntemaschinen. Zentral für einen tiefen Fussabdruck der Zuckerrübe sind jedoch auch gute Hektarerträge und hohe Zuckergehalte. Das WCFT hat sich als Tool gut bewährt und ist mit entsprechender Beratung einfach zu bedienen.
Diese Erkenntnisse helfen der Schweizer Zucker AG, den Rübenanbau in der Schweiz noch nachhaltiger zu gestalten. Aktuell ist sie dabei zusammen mit motivierten Rübenpflanzern Massnahmen in den Bereichen Dünger und Treibstoff umzusetzen. Im Bereich Treibstoff konnte im vergangenen Jahr mit dem Einsatz von HVO100 Diesel bei Rübenrodern wertvolle Erfahrungen mit diesem klimafreundlichen Treibstoff gesammelt werden.
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Die Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld AG (ZAF) verabeitet als einziges Unternehmen in der Schweiz Zuckerrüben und versorgt den Schweizer Markt mit Zucker und den anfallenden Futtermitteln. Der ZAF kommt dadurch hinsichtlich Menge, Qualität und Lieferbereitschaft eine marktführende Position zu. Eine Ausweitung der Aktivitäten in verwandte Gebiete wird angestrebt.
Unsere Produkte erfüllen die hohen Anforderungen der in der Schweiz produzierenden Lebensmittelindustrie an die Lebensmittelsicherheit. Besonderen Wert legen wir auf die stetige Verbesserung unserer Prozesse und Produkte. Verlässliche zertifizierte Produktionsstandards und die Rückverfolgbarkeit unserer Produkte unterstützen uns dabei in hohem Masse.
Die gesamte Produktionskette zur Gewinnung von Schweizer Zucker ist nach ökologischen Gesichtspunkten ausgerichtet. Der Zuckerrübenanbau folgt einer geregelten, gesunden Fruchtfolge. Bei den Produktionsprozessen werden der Energieverbrauch und die Immissionen minimiert und die Betriebsmittel in umweltverträglichen Kreisläufen wiederverwendet.
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