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In unbeobachteten Momenten landen manchmal Abfälle auf dem Boden statt im Kübel. Die ersten Feldexperimente der «Grossen Schweizer Littering-Studie» haben aber gezeigt: Anti-Littering- Massnahmen reduzieren das Littering in Picknick- und Freizeitzonen um rund ein Drittel. Getestet wurden auch persönliche Sensibilisierungsgespräche: Die Gespräche mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling konnten das Littering um 27 Prozent senken. Solche Gespräche führen auch die IGSU-Botschafter-Teams durch. Sie haben vor Kurzem ihre diesjährige Tour durch die Schweiz gestartet. Heute waren sie mit ihren Recyclingmobilen in Rapperswil anzutreffen. Am Samstag, 4. April, sorgen sie – wie schon die letzten Jahre – mit ihrer Aktion «Tatort Littering» für Aufmerksamkeit: Ein IGSU-Detektiv kennzeichnet gelitterte Gegenstände, befragt Zeugen und identifiziert mit Hilfe von Passantinnen und Passanten die fiktiven Littering-Täter. «So machen die IGSU-Botschafter-Teams auf humorvolle Art und Weise darauf aufmerksam, dass Littering kein Kavaliersdelikt ist», betont Peter Lanz, Umweltbeauftragter der Stadt Rapperswil. «Und da Humor besser wirkt als der Mahnfinger, schaffen sie es mit dieser Aktion immer wieder, dass sich die Rapperswiler Bevölkerung bewusster um die Abfallentsorgung kümmert.»
Nachhaltige Sensibilisierung
Die IGSU-Botschafter-Teams sensibilisieren jedes Jahr bis zu 196'000 Personen für die Littering-Problematik. In Parks, in Verpflegungszonen, auf Plätzen, an Schulen, Märkten und Events motivieren sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene im direkten Gespräch dazu, ihre Abfälle korrekt zu entsorgen. Mit Charme, Humor und kreativen Aktionen wie «Tatort Littering» oder «StreetUnArt» begegnen die IGSU-Botschafter-Teams ihren Gegenübern auf Augenhöhe und bleiben ihnen so nachhaltig in Erinnerung. Neben den Botschafter-Teams hat die IGSU viele weitere Sensibilisierungsmassnahmen im Angebot: So organisiert sie den jährlichen nationalen IGSU Clean- Up-Day, der dieses Jahr am 18. und 19. September 2026 stattfindet und von der Kinderbuchfigur Globi unterstützt wird. Weiter steht sie Städten, Gemeinden und Schulen bei der Umsetzung von Raumpatenschaften oder mit altersgerechten Schulworkshops zu den Themen Littering, Recycling und Umweltschutz zur Seite.
Forschung für die Umwelt
In der «Grossen Schweizer Littering-Studie» untersucht sie zudem gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW die Wirksamkeit von verschiedenen Massnahmen gegen Littering. Im Sommer 2025 wurde mit «Picknick- und Freizeitzonen» das erste von insgesamt drei Settings unter die Lupe genommen. 2026 werden weitere Feldexperimente durchgeführt, diesmal in «Verpflegungszonen rund um Take-Aways». 2027 sind Experimente entlang von «Überlandstrassen» geplant.
Medienkontakt
Benötigen Sie für einen Bericht über Littering ein Quote oder haben eine Frage zum Thema? Die IGSU-Expert*innen stehen Ihnen gern zur Verfügung.
IGSU
Grubenstrasse 29
8045 Zürich
Tel 043 500 19 99
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: IGSU/Keystone / Fotograf: Michael Calabro
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering und setzt sich seit 2007 national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Umwelt ein. Eine der bekanntesten Massnahmen ist der nationale IGSU Clean-Up- Day, der dieses Jahr am 18. und 19. September 2026 stattfindet.
Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium- Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora, Feldschlösschen, Coca-Cola Schweiz und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf, führen regelmässige Aufräumtouren rund um ihre Filialen durch oder organisieren Clean-Up-Aktionen mit der Bevölkerung.
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