Bundesrat Cassis führt Gespräche über Wirtschaft, Wissenschaft und Sicherheit

27.03.2026 | von Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

Uhr Lesedauer: 5 Minuten


27.03.2026, Bundesrat Ignazio Cassis hat mit Angola, Nigeria und Côte d’Ivoire drei wirtschaftliche Schwergewichte in Afrika besucht. Bei seinen politischen Gesprächen standen neben Handels- und Wirtschaftsthemen auch Sicherheitsfragen und die Zusammenarbeit im Wissenschaftsbereich im Zentrum. Als viertes Land besucht Bundesrat Cassis morgen Burkina Faso, wo die Internationale Zusammenarbeit im Fokus stehen wird. Der EDA-Vorsteher besucht ein von der Schweiz unterstütztes Projekt, das den Menschen dank digitaler Technologie einen besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen und Krediten ermöglicht und damit die wirtschaftlichen Perspektiven vor Ort verbessert. besucht Bundesrat Cassis morgen Burkina Faso, wo die Internationale Zusammenarbeit im Fokus stehen wird. Der EDA-Vorsteher besucht ein von der Schweiz unterstütztes Projekt, das den Menschen dank digitaler Technologie einen besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen und Krediten ermöglicht und damit die wirtschaftlichen Perspektiven vor Ort verbessert.


Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung, Pflege hochrangiger Kontakte mit vielversprechenden Partnern, optimale Rahmenbedingungen für wissenschaftliche Kooperation: Dies sind die Ziele der Afrika Strategie 2025-2028 des Bundesrates für die Länder in Westafrika und im südlichen Afrika. Sie bildeten auch Schwerpunkte der politischen Gespräche, die Bundesrat Ignazio Cassis seit dem 23. März 2026 in Angola, Nigeria und Côte d’Ivoire führte.

So sprach der Vorsteher des EDA in der angolanischen Hauptstadt Luanda mit Aussenminister Tete António über die Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern und die Bedeutung des Privatsektors für Investitionen Für die Schweiz ist das Infrastrukturprojekt des Lobito-Korridors, das den Hafen von Lobito mit den rohstoffreichen Regionen der DRK verbindet, von grossem Interesse. Mit dieser Initiative, an der ein Schweizer Unternehmen im Rahmen eines europäischen Konsortiums mit umfangreichen Investitionen beteiligt ist, soll die wirtschaftliche Entwicklung von Angola beschleunigt werden. Weitere Themen des Gesprächs waren das internationale Genf sowie Kooperationen im friedenspolitischen Bereich in Zentralafrika.

Bundesrat Cassis traf in Luanda auch den angolanischen Präsidenten João Lourenço für ein Gespräch über die bilateralen Beziehungen. Ausserdem besuchte er ein Technikunternehmen, das von einem schweizerisch-angolanischen Doppelbürger gegründet wurde. Das Unternehmen ist unter anderem in den Bereichen Energie, Telekommunikation, Kältetechnik und Wasserpumpensysteme tätig.

In Nigeria stand ebenfalls die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Zentrum der Gespräche von Bundesrat Cassis. Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas und die drittgrösste Volkswirtschaft des Kontinents. Mit dem nigerianischen Vizepräsidenten Kashim Shettima und Aussenminister Yusuf Tuggar sprach Bundesrat Cassis in Abuja über die umfangreichen Investitionen der über 50 Schweizer Unternehmen, die in Nigeria ansässig sind und dort über 10’000 Personen beschäftigen. In der Wirtschaftsmetropole Lagos besichtigte Bundesrat Cassis ein Investitionsprojekt der Reederei MSC im Hafen von Lagos. Zudem traf er sich mit CEO’s von Schweizer Unternehmen und tauschte sich mit Berufsschülern von Nestlé und Bühler aus. Mit Unterstützung des Bundes sind Schweizer Unternehmen in der Berufsbildung aktiv und leisten damit eine wichtige Investition in die Zukunft des Landes.

Neben den wirtschaftlichen Beziehungen besteht zwischen der Schweiz und Nigeria auch ein enger Austausch in den Bereichen Migration, humanitäre Hilfe, und Friedensförderung. Die Schweiz vermittelt derzeit in mehreren Konflikten in Nigeria. Diese Vermittlungstätigkeit war das zentrale Thema eines Treffens mit dem Nationalen Sicherheitsberater Nuhu Ribadu in Lagos. Der Norden Nigerias ist wie die ganze Sahel-Region von der dschihadistischen Gewalt betroffen.

In der Côte d’Ivoire lag ein spezieller Fokus auf der wissenschaftlichen Kooperation. Bundesrat Cassis nahm in Abidjan an den Feierlichkeiten zu 75 Jahren Centre suisse de recherche scientifique teil. Die Institution wird von der Schweiz finanziell unterstützt und arbeitet eng mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) zusammen.

Bei seinen Treffen mit dem Vizepräsidenten von Côte d’Ivoire, Tiémoko Meyliet Koné, und der Aussenministerin Nialé Kaba sprach Bundesrat Cassis neben der Wissenschaft auch über die Zusammenarbeit beider Staaten in den Bereichen Wirtschaft und Migration. Côte d’Ivoire ist mit seiner politischen Stabilität ein wichtiger Partner der Schweiz und ein Hub für Schweizer Firmen für den Zugang zu den Märkten der Nachbarstaaten. Mehr als 40 Schweizer Unternehmen sind im Land vertreten und schaffen rund 8’000 Arbeitsplätze. An einem hochrangigen Anlass zur Wiederaufnahme der bilateralen Wirtschaftskammer, bekräftigte der EDA-Vorsteher die Innovationskraft der Schweizer Wirtschaft und ihrer Unternehmen.

Internationale Zusammenarbeit als Beitrag zur Stabilität in der Sahel-Region
Morgen reist Bundesrat Cassis nach Burkina Faso weiter, wo die Themen Sicherheit und Internationale Zusammenarbeit im Zentrum stehen werden. Burkina Faso ist ein Land in der Sahel-Region, das von schwierigen politischen Rahmenbedingungen und einer angespannten sicherheitspolitischen Lage geprägt ist. Burkina Faso ist ein Schwerpunktland der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Mit Aussenminister Karamoko Jean Marie Traore wird der Vorsteher des EDA darüber sprechen, wie die Schweiz im Rahmen der Internationalen Zusammenarbeit (IZA) Perspektiven für die Menschen vor Ort schafft und damit zur Stabilität in der Region beiträgt.

In Ouagadougou wird Bundesrat Cassis zudem ein Projekt besuchen, dank dem Menschen via Mobiltelefon und mobile Zahlungsterminals direkt Einzahlungen tätigen können. Sie erhalten damit einfacher Zugang zu Finanzdienstleistungen und Krediten, während lokale Finanzinstitute mehr Ressourcen mobilisieren können, um die ländliche Wirtschaft zu unterstützen. Mit der Unterstützung des Projekts leistet die DEZA hier direkte Hilfe für die Bevölkerung und schafft einen konkreten Mehrwert zugunsten der Sicherheit, die auch im Interesse der Schweiz ist.

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Die Zentrale des EDA befindet sich in Bern und gliedert sich in ein Generalsekretariat, ein Staatssekretariat und vier Direktionen.


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