Gespräche statt Littering: Stadt Zürich startet sauber in die Saison

25.03.2026 | von Verein IGSU

Uhr Lesedauer: 3 Minuten


Verein IGSU
Bildrechte: IG saubere Umwelt IGSU

25.03.2026, Anti-Littering-Massnahmen bewirken viel, das beweist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering IGSU in der «Grossen Schweizer Littering-Studie». Die IGSU-Botschafter-Teams ziehen deshalb auch dieses Jahr durch die Schweiz und sensibilisieren für die Littering-Problematik. Den Saison-Auftakt machen die Umweltheldinnen und -helden – ganz traditionell – mit Gesprächen in der Stadt Zürich.


Die ersten Feldexperimente der «Grossen Schweizer Littering-Studie» haben gezeigt: Anti- Littering-Massnahmen reduzieren das Littering in Picknick- und Freizeitzonen um rund ein Drittel. Getestet wurden auch persönliche Sensibilisierungsgespräche: Die Gespräche mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling konnten das Littering um 27 Prozent senken. Solche Gespräche führen auch die IGSU-Botschafter-Teams durch. Sie haben vor Kurzem ihre diesjährige Tour durch die Schweiz gestartet: Seit dem 20. März ziehen sie mit ihren Recyclingmobilen durch Zürich. Noch bis zum 4. April sprechen sie in Parks und an der Uferpromenade von Limmat und Zürichsee mit Passantinnen und Passanten über deren Abfallverhalten. «Es freut uns, dass die IGSU- Botschafter-Teams die Saison jeweils in Zürich eröffnen», so Martin Bräker, Leiter Bezirk bei Grün Stadt Zürich und verantwortlich für den Unterhalt der Seeanlage. «Das warme Wetter hat die Zürcherinnen und Zürcher schon Anfang März ins Freie gelockt, deshalb ist es höchste Zeit, sie wieder für die Themen Littering und Recycling zu sensibilisieren.»

Nachhaltige Sensibilisierung

Die IGSU-Botschafter-Teams sensibilisieren jedes Jahr bis zu 196'000 Personen für die Littering-Problematik. In Parks, in Einkaufsstrassen, an Schulen, Märkten und Events motivieren sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene im direkten Gespräch dazu, ihre Abfälle korrekt zu entsorgen. Mit Charme, Humor und ausgefallenen Aktionen wie «Tatort Littering» oder «StreetUnArt» begegnen die IGSU-Botschafter-Teams ihren Gegenübern auf Augenhöhe und bleiben ihnen so nachhaltig in Erinnerung.

Neben den Botschafter-Teams hat die IGSU viele weitere Sensibilisierungsmassnahmen im Angebot: So organisiert sie den jährlichen nationalen IGSU Clean- Up-Day, der dieses Jahr am 18. und 19. September 2026 stattfindet und von der Kinderbuchfigur Globi unterstützt wird. Weiter steht sie Städten, Gemeinden und Schulen bei der Umsetzung von Raumpatenschaften oder mit altersgerechten Schulworkshops zu den Themen Littering, Recycling und Umweltschutz zur Seite.

Forschung für die Umwelt

In der «Grossen Schweizer Littering-Studie» untersucht sie zudem gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW die Wirksamkeit von verschiedenen Massnahmen gegen Littering.

Im Sommer 2025 wurde mit «Picknick- und Freizeitzonen» das erste von insgesamt drei Settings unter die Lupe genommen. 2026 werden weitere Feldexperimente durchgeführt, diesmal in «Verpflegungszonen rund um Take-Aways». 2027 sind Experimente entlang von «Überlandstrassen» geplant.

Medienkontakt

  • Nora Steimer, IGSU- Geschäftsleiterin, 043 500 19 91, 076 406 13 86, medien@igsu.ch
  • Carina Schulze, Leiterin Kommunikation, Grün Stadt Zürich, 044 412 11 89



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Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: IG saubere Umwelt IGSU


Über Verein IGSU:

Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering und setzt sich seit 2007 national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Umwelt ein. Eine der bekanntesten Massnahmen ist der nationale IGSU Clean-Up- Day, der dieses Jahr am 18. und 19. September 2026 stattfindet.

Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium- Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora, Feldschlösschen, Coca-Cola Schweiz und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf, führen regelmässige Aufräumtouren rund um ihre Filialen durch oder organisieren Clean-Up-Aktionen mit der Bevölkerung.


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Quellen:
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