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Der Iran-Krieg hat in den letzten zehn Tagen für massive Verwerfungen an den globalen Energiemärkten gesorgt. Die Auswirkungen davon sind auch in der Schweiz zu spüren. Durch die starken Preissteigerungen beim Rohöl verteuerte sich auch der Treibstoff an den Tankstellen hierzulande. Eine Auswertung des TCS Benzinpreisradars zeigt nun erstmals, wie stark die Durchschnittspreise für Benzin und Diesel in den letzten Tagen tatsächlich gestiegen sind.
Die Analyse von rund 3200 Tankstellen, deren Preise in den letzten zehn Tagen aktualisiert wurden, zeigt eine markante Erhöhung der Treibstoffpreise. Am stärksten ist der Preissprung beim Diesel. Betrug der Durchschnittspreis am 28. Februar noch 1.75 Franken, stieg er bis am 9. März im Schnitt auf 1.90 Franken. Der Anstieg von 8,6 Prozent innert zehn Tagen ist definitiv nicht alltäglich. Beim Benzin ist der Anstieg etwas weniger deutlich. Grund dafür ist, dass Diesel in der Industrie stärker nachgefragt wird.
Benzin verteuerte sich weniger stark
Nachdem der Benzinpreis in den letzten Wochen bemerkenswert stabil oder sogar leicht sinkend war, müssen Autofahrerinnen und Autofahrer seit Ausbruch des Iran-Krieges deutlich mehr bezahlen. Mit einem Literpreis von 1.70 Franken für Bleifrei 95 per 9. März stieg der Preis gegenüber dem 28. Februar um 6 Rappen, beziehungsweise 3,7 Prozent. Bei Bleifrei 98 war der Preisanstieg mit 3,4 Prozent etwas geringer und notierte am 9. März bei 1.83 Franken. Damit bewegen sich die Benzinpreise auf dem Niveau von Juli 2025.
Der TCS Benzinpreisradar stiess in den letzten Tagen auf grosses Interesse. Zeitweise lagen die Tageszugriffe zehn Mal so hoch wie vor Kriegsausbruch. Die Preisangaben im TCS Benzinpreisradar basieren auf Angaben von Usern aus der Community und werden nicht durch den TCS kontrolliert. Dank der Schwarmintelligenz und der breiten Abdeckung sind die Preisangaben aber ein realistischer Indikator für die aktuelle Entwicklung an den Schweizer Tankstellen.
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