14 Velopumpen im TCS-Test: Jedes System hat seine Vor- und Nachteile

05.03.2026 | von Touring Club Suisse (TCS)

Uhr Lesedauer: 5 Minuten


Touring Club Suisse (TCS)
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05.03.2026, Wer mit dem Velo unterwegs ist, sollte für eine Reifenpanne gerüstet sein. Der TCS hat 14 Velopumpen verschiedener Systeme getestet. Alle Produkte haben Stärken und Schwächen und unterscheiden sich in Komfort, Gewicht, Preis und Handhabung. Der Testsieger ist eine elektrische Pumpe.


Vielfahrerinnen und -fahrer auf Velos unterschiedlichster Kategorien haben mit Vorteil zuhause, aber auch für unterwegs, eine Pumplösung, wenn es mal einen Platten gibt. Dafür existieren drei Pumpsysteme mit Vor- und Nachteilen. Eine manuelle Velopumpe kann so oft wie nötig mit Muskelkraft zum Einsatz kommen. Die elektrische Pumpe ist leichter in der Bedienung, ist aber durch den Akku in der Anzahl Pumpvorgänge limitiert. Wer mit CO2-Kartuschen unterwegs ist, trägt wenig unnötiges Gewicht mit, kann diese jedoch nur einmalig einsetzen.

Der TCS hat gemeinsam mit dem Magazin "Velojournal" 14 Produkte der unterschiedlichen Systeme miteinander verglichen: Vier manuelle Pumpen und je fünf elektrische Pumpen und Kartuschenpumpen im Preis bis maximal 150 Franken. Neben renommierten Marken und den meistverkauften Produkten wurden auch preiswerte Produkte getestet. Bewertet wurde der Pumpvorgang am Presta-Ventil auf Praxistauglichkeit unterwegs sowie die Einsatzvielfalt. Das Ergebnis zeigt: Alle Systeme sind grundsätzlich empfehlenswert, unterscheiden sich jedoch deutlich in Komfort, Gewicht, Preis und Handhabung.

Der Testsieger ist elektrisch

Wer es bequem und unkompliziert mag, setzt auf eine elektrische Pumpe. Wie bei allen Akkus, muss man auch hier ans regelmässige Laden denken. Bei den elektrischen Pumpen überzeugen insbesondere die beiden kompakten Modelle Cycplus AS2 Pro und Muc-Off AirMach Electric Mini. Die Cycplus AS2 Pro erreicht die höchste Gesamtbewertung und ist damit der Testsieger. Sie wiegt 161 Gramm, kostet 77.90 Franken und punktet mit ihrer kompakten Bauweise sowie einer sehr präzisen Druckanzeige. Einziger Minuspunkt ist das laute Pumpgeräusch. Die Muc-Off AirMach Electric Mini, ist ebenfalls sehr empfehlenswert, ist mit 155 Gramm sogar noch etwas leichter, ist jedoch mit 124.95 Franken das teuerste Produkt im Test. Sie wird mit Adaptern für Bälle und Luftmatratzen geliefert, erzeugt aber ebenfalls ein deutlich hörbares Betriebsgeräusch.

Eindeutig schwerer präsentieren sich die Modelle Xiaomi Air Compressor 2 (498 Gramm, 35.70 Franken), Bosch Akku-Druckluftpumpe (443 Gramm, 53.80 Franken) und Osram Inflate 2000 (503 Gramm, 85 Franken). Diese erreichen Maximaldrücke von bis zu 10,3 bar und eignen sich teilweise sogar für Autoreifen, sind jedoch für sportliche Velotouren aufgrund ihres Gewichts und der fehlenden Wasserdichtigkeit weniger geeignet.

Einsatz mit Muskelkraft

Manuelle Pumpen sind etwas für sportliche Fahrerinnen und Fahrer, birgen kein Risiko und sichern die Fahrtüchtigkeit jederzeit ab. Sie. Sie schneiden insgesamt gut ab und überzeugen vor allem durch ihr geringes Gewicht, ihre Unabhängigkeit vom Strom sowie ihre attraktiven Preise. Die Lezyne Pocket Drive erzielt das beste Resultat in dieser Kategorie. Sie kostet 24.30 Franken, ist hochwertig verarbeitet und verfügt über einen flexiblen Schlauch, allerdings ist der Knopf zum Druckablassen sehr klein geraten. Die Airbone ZT-702 ist mit 62 Gramm die leichteste Pumpe im Test und kostet 14.90 Franken. Sie eignet sich besonders für minimalistische Ausrüstung, benötigt jedoch bei grossvolumigen Reifen deutlich mehr Zeit und Kraft. Die SKS Twinjex (27.95 Franken) bietet eine Umschaltfunktion zwischen High-Volume- und High-Pressure-Betrieb, verfügt jedoch über eine weniger langlebig wirkende Schaftverlängerung. Die Fischer Luftpumpe ist mit 10.70 Franken das günstigste manuelle Modell und die einzige Handpumpe im Test mit integriertem Manometer, wirkt jedoch in der Materialanmutung weniger hochwertig.

Kartuschen, die schnellsten

Am schnellsten bringen COâ'- Kartuschensysteme einen Reifen wieder auf Druck. Innerhalb weniger Sekunden ist ein Reifen aufgepumpt, allerdings kann jede Kartusche nur einmal verwendet werden. Die Lezyne Control Drive kostet 23.70 Franken überzeugt durch wertige Materialien und ihre Eignung für Tubeless-Reifen. Die Luft CO2 Power (19 Franken) sowie der Giyo Micro CO2-Adapter (9.90 Franken) schneiden ebenfalls sehr gut ab, wobei letzterer insbesondere im Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Einschränkungen bestehen bei allen Kartuschensystemen in der fehlenden Mehrfachverwendbarkeit sowie beim meist fehlenden Manometer. Ebenfalls getestet wurden der SKS Airbuster (17.70 Franken) und der BBB Air Push (11.90 Franken), die sich vor allem für sportlich orientierte Fahrer eignen, die möglichst schnell weiterfahren möchten.

Insgesamt zeigt der Test, dass die Wahl der richtigen Velopumpe stark vom persönlichen Einsatz abhängt. Wer maximale Unabhängigkeit wünscht, ist mit einer manuellen Pumpe gut beraten. Wer möglichst schnell und mit minimalem Gewicht unterwegs sein möchte, greift zur Kartusche. Für maximalen Komfort bieten kompakte Elektropumpen die überzeugendste Lösung.

Unterschiedliche Ventiltypen

Velopneus sind je nachdem mit unterschiedlichen Ventiltypen ausgestattet:

  • - Presta: das "klassische" Veloventil. Zum Pumpen muss der Ventil-Kopf gelöst werden.

  • - Schrader: Das "Auto" Ventil, ist auch bei (eher günstigen) Velos, speziell bei Kindervelos sehr häufig

  • - Dunlop: Einige ältere Velos sind mit diesem ausgestattet; eine für Presta-Ventile ausgelegt Pumpe kann dafür genutzt werden.

  • - Clik-Valve: Ein neues System von Schwalbe. Dieses soll mittelfristig zum Standard werden benötigt aber eine neue Pumpe oder im Minimum einen neuen Pumpkopf.

Pressekontakt:

Vanessa Flack, Mediensprecherin TCS

Tel. 058 827 34 41 | vanessa.flack@tcs.ch

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Seit 1908 setzt sich der TCS ein für mehr Sicherheit in der Mobilität – möglich dank der Mitgliedschaft. Er entwickelt Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen, testet Mobilitätsinfrastrukturen und berät Behörden. Der TCS verteilt jedes Jahr rund 115'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich.

Mit 32 Plätzen und rund 900'000 Logiernächten ist der TCS auch der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 43’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.


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