Der Bundesrat äusserte sich heute zu seinen Vorstellungen über die künftige Agrarpolitik. Er unterstrich dabei seinen Willen, die Lebensmittelproduktion und Versorgungssicherheit zu stärken. Er verzichtet dabei auch auf die Einführung von Lenkungsabgaben. Der SBV begrüsst diesen Entscheid, da dies die Lebensmittelproduktion in der Schweiz nur verteuert und zu hohem Verwaltungsaufwand geführt hätte. Weiter will der Bundesrat die Situation der Urproduktion auf dem Markt verbessern, was ebenfalls sehr positiv ist. Der dritte erfreuliche Punkt ist die Absicht der Regierung, das Problem der grossen administrativen Belastung anzugehen.
Hingegen hält der Bundesrat an seinen
Sparplänen fest und ist nicht bereit, die ausgewiesenen Mehraufwände zu finanzieren. Der
vorgeschlagene Zahlungsrahmen 2030-33 liegt gar um 750 Mio. Franken tiefer als der geltende
Finanzrahmen. Die AP2030 wird damit zu einer Sparvorlage. Die vom Parlament im Rahmen der
Motion
Der SBV fordert den Bundesrat auf, bei der Ausarbeitung der Vernehmlassungsunterlagen diesen Punkt zu korrigieren und die entsprechenden Mittel zur Verfügung zu stellen.
Rückfragen:
- Martin Rufer, Direktor, Mobile 078 803 45 54
- Michelle Schenk-Wyss, Leiterin Agrarwirtschaft SBV, 056 462 50 08
- Loïc Bardet, Leiter Wirtschaft, Bildung und Internationales SBV, Mobile 079 718 01 88
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