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Jedes Jahr hören in der Schweiz 48 000 Menschen die Worte “Sie haben Krebs”. Das entspricht etwa 130 Diagnosen pro Tag. Rund eine halbe Million sogenannte Cancer Survivors leben in der Schweiz. Das ist mehr als die gesamte Bevölkerung der Stadt Zürich. Direkt oder indirekt betrifft Krebs uns alle. «Krebs hat viele Gesichter. Unsere neue Kampagne zeigt sie – ungeschönt, menschlich und mit grossem Respekt», sagt Mirjam Lämmle, CEO der Krebsliga Schweiz.
Echte Menschen, echte Emotionen
Alle Protagonistinnen und Protagonisten der Kampagne sind Menschen aus der Schweiz, die selbst an Krebs erkrankt sind oder waren. Sie haben sich freiwillig gemeldet, um ihre Geschichte, ihr Gesicht und ihre Gefühle zu teilen – ehrlich, verletzlich und stark zugleich. Begleitet wurden die Shootings von sechs Content Creators und Influencer:innen (Sara Satir, Sylwina Spiess, Manuela Leonhard, Andrea Monica Hug, Camilla Carrier und Valentin Mulhauser), die als Betroffene oder Angehörige selbst einen persönlichen Bezug zur Krankheit haben. Sie hielten die Begegnungen fest, öffneten auf Social Media eine neue, persönliche Gesprächsebene und tragen dazu bei, das Thema Krebs in die Mitte der Gesellschaft zu rücken.
Ein Auftritt mit Haltung und Wiedererkennung
Die Verbindung von Emotionen und Rollen mit dem Begriff Krebs schafft neue Worte wie Krebsmüde, Krebswut, Krebswürde, Krebshoffnung oder Krebskämpfer. Sie machen sichtbar, was sonst oft unausgesprochen bleibt. Sie stehen für den emotionalen Reichtum, der hinter jeder Betroffenen- und Angehörigengeschichte steckt.
Die visuelle Sprache ist bewusst roh, unmittelbar und emotional. Die handgeschriebene Schrift zieht sich als starkes Gestaltungselement durch alle Sujets. Sie wirkt nicht wie Werbung, sondern ist Ausdruck echter Gefühle: Wut, Müdigkeit, Würde, Hoffnung. So wird jede Headline zu einem emotionalen Statement – und die Schrift zum neuen visuellen Code der Krebsliga. Die Konzeption stammt von der preisgekrönten Werberin Regula Bührer Fecker («La Stratégiste»), die fotografische und filmische Umsetzung von Sarah Maurer, deren Bilder mit grosser Nähe und Würde berühren.
Start am Weltkrebstag
Die Kampagne feiert ihren Auftakt am Weltkrebstag, 4. Februar 2026, auf Screens in Bahnhöfen in der ganzen Schweiz. Ergänzt wird sie durch Online-, Social-Media- und Fundraising-Massnahmen. Digitec / Galaxus unterstützt die Kampagne, indem ein Flyer rund um den Weltkrebstag allen Paketen beigelegt wird.
Die Kampagne bildet den Beginn einer mehrjährigen Kommunikationsplattform, die kontinuierlich erweitert wird. Ziel ist es, Nähe, Vertrauen und Relevanz zu schaffen und die Krebsliga als starke, empathische Organisation im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. «Diese Kampagne will nicht mitleidig, sondern menschlich sein. Sie zeigt, dass man über Krebs sprechen kann – ohne Angst, ohne Distanz», sagt Mirjam Lämmle.
Credits
Gesamtleitung: Eliane Herrmann, Krebsliga Schweiz
Umsetzung & Redaktion: Aline Meierhans & Pia Schüpbach, Krebsliga Schweiz
Konzept & Strategie: La Stratégiste
Fotografie & Film: Sarah Maurer
Bildbearbeitung: Pixelpolish
Produktion: Detail
Umsetzung Fundraising: Evoq
Kontakt
Medienstelle Krebsliga Schweiz
Effingerstrasse 40
CH-3001 Bern
T
+41 31 389 94
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Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: Krebsliga Schweiz
Die Krebsliga ist eine nationale gemeinnützige Organisation, die gegen Krebs kämpft und Betroffene und Angehörige unterstützt. Sie ist als Verband organisiert und konfessionell und politisch neutral. Die Krebsliga besteht aus 18 kantonalen und regionalen Ligen sowie aus der Dachorganisation, der Krebsliga Schweiz.
Krebs: heute wirkt die Krankheit nicht mehr so bedrohlich wie noch vor zehn Jahren. Die Behandlungsmöglichkeiten werden laufend besser, die Hoffnung wächst. Die Betroffenen nehmen ihr Schicksal in die Hand, und die Wirksamkeit der Krebsprävention ist unbestritten.
Für eine Welt, in der weniger Leute an Krebs erkranken. Das ist möglich, wenn die Menschen einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und regelmässiger Bewegung pflegen.
Für eine Welt, in der weniger Menschen an den Folgen von Krebs leiden. Auch das ist möglich: Heute lassen sich Schmerz und körperliches Leiden beeinflussen.
Für eine Welt, in der Betroffene und ihre Angehörigen in allen Phasen der Krankheit und im Sterben Zuwendung und Hilfe erfahren.
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