Ausgaben gestiegen, Erträge zurückgegangen
Jede 6. Person in der Schweiz ist von Armut bedroht, muss sich im Alltag stark einschränken und erreicht den üblichen landläufigen Lebensstandard nicht. Dies kann bedeuten, dass Betroffene auf eine ausgewogene Ernährung, soziale Aktivitäten und Ausgaben für Gesundheitsprophylaxe (z. B. Dentalhygiene) verzichten. Die Winterhilfe leistet auch in solchen Fällen zielgerichtet Unterstützung und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Leistungen in Höhe von 7,2 Mio. CHF (Vorjahr 6,8 Mio. CHF) erbracht (+ 5,7 %). Das Total der eingenommenen Zuwendungen der Winterhilfe Schweiz im Berichtsjahr ist auf 5,6 Mio. CHF gesunken (Vorjahr: CHF 7,9 Mio.). Dies lässt sich vor allem mit dem Ausbleiben grösserer Legate erklären.
Hohe Ausgaben für Gesundheit, Kleiderhilfe und Kinderförderung
Das kostenintensivste Projekt der Winterhilfe Schweiz ist das Projekt "Gesundheitskosten". Für Zahnbehandlungen, Therapien, Franchisen und weiteres, das nicht von den Versicherungen bezahlt wird, hat die Winterhilfe Schweiz 1,4 Mio. CHF (Vorjahr: 1,2 Mio. CHF) ausgegeben. Je eine Million Franken oder mehr hat die Winterhilfe allein für folgende Projekte ausgegeben: "Kleiderhilfe" (1,1 Mio.) und "Empowerment Kinder und Jugendliche" (1 Mio.).
Wiederwahl im Zentralvorstand
An der Delegiertenversammlung der Winterhilfe Schweiz (organisiert von der Winterhilfe Unterwallis) haben rund 70 Personen teilgenommen. Durch die Versammlung führten Zentralpräsident Prof. Dr. Thierry Carrel und Geschäftsführerin Monika Stampfli. Das Zentralvorstandsmitglied Karin Bortoletto-Bär wurde im Amt für drei weitere Jahre bestätigt.
Pressekontakt:
Monika
Stampfli
Geschäftsführerin
Tel. 044 269 40 53
Esther
Güdel
Kommunikation
Tel. 044 269 40 51





