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Starke Kooperationen zur Förderung der Hirngesundheit
„Gemeinsam setzen wir uns für Menschen mit ganz unterschiedlichen Hirnerkrankungen ein, mit dem Ziel, mehr Wissen und natürlich auch Bewusstsein für die Potentiale der Prävention von Hirnerkrankungen jeglicher Art auch auf politischer Ebene zu schaffen“, erklärt Dr. Becker.
Eine wachsende Herausforderung für die Gesellschaft: Politische Unterstützung notwendig
Weltweit sind gemäss WHO über 55 Millionen Menschen von Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen betroffen. Die Krankheit betrifft nicht nur die Patienten selbst, sondern auch deren Familien und die gesamte Gesellschaft. „Der Welt-Alzheimer-Tag ist wichtig, um das Bewusstsein in der Gesellschaft zu schärfen und das Stigma zu reduzieren, das leider immer noch mit Demenz verbunden ist“, sagt Dr. Stefanie Becker, Direktorin von Alzheimer Schweiz. Es sei entscheidend, dass politische Entscheidungsträger Massnahmen ergreifen, um die Lebensqualität von Betroffenen zu verbessern und den Zugang zu Ressourcen und Unterstützung zu erleichtern. Dr. Becker fordert: „Es muss mehr in Forschung auch nicht-medikamentöser Therapien, Pflege und Prävention investiert werden. Wir brauchen ausreichende finanzielle Mittel, um Pflegedienste zu stärken und innovative Behandlungsansätze zu fördern.“
Fortschritte in der Diagnose und Behandlung
Die letzten Jahre haben Fortschritte in der Alzheimer-Diagnostik und - Behandlung gebracht. Neue bildgebende Verfahren und spezialisierte Memory Clinics ermöglichen frühere und präzisere Diagnosen. Dr. Becker erklärt: „Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um Erkrankten rechtzeitig Zugang zu Behandlungsmöglichkeiten und Unterstützungsprogrammen zu ermöglichen.“ Darüber hinaus gibt es Hoffnung auf neue Medikamente, die den Krankheitsverlauf verlangsamen können: „Auch wenn diese neuen Wirkstoffe die Alzheimer-Krankheit nicht heilen können, sind sie in der medizinischen Behandlung sicherlich ein ganz zentraler Meilenstein“, ist Dr. Becker überzeugt.
Praktische Hilfsangebote für Betroffene und Angehörige
Alzheimer Schweiz bietet eine Vielzahl praktischer
Fazit: Ein ganzheitlicher Ansatz für die Zukunft
Neben medizinischen Fortschritten ist es essenziell, dass sowohl medizinische Fachkräfte als auch die breite Öffentlichkeit und die Politik für die Herausforderungen von Demenzerkrankten sensibilisiert werden. Dr. Becker betont: „Ein demenzfreundliches Umfeld, i.S. einer demenzsensiblen Gesellschaft erleichtert den Alltag und reduziert das Stigma.“ Dies sei ein weiterer Schritt, um die Lebensqualität der Erkrankten zu verbessern. Auch diePrävention spielt eine zentrale Rolle. „Es gibt Massnahmen, die das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, reduzieren können und auch dann sehr viel Sinn machen, wenn bereits eine Demenzkrankheit diagnostiziert wurde. So trägt Bewegung und ausgewogene Ernährung zu einem grösseren Wohlbefinden bei und kann auch bei vorliegender Demenz den Verlauf günstig beeinflussen“, erklärt Dr. Becker.
Der diesjährige Welt-Alzheimer-Tag ruft dazu auf, das Bewusstsein für die Alzheimer-Krankheit zu schärfen und die notwendige politische und gesellschaftliche Unterstützung zu mobilisieren. Mit Fortschritten in der Forschung, umfassender Betreuung und einer demenzfreundlichen Gesellschaft kann das Leben von Alzheimer-Betroffenen nachhaltig verbessert werden.
Swiss Brain Health Plan SBHP
Der
Mit Unterstützung der Schweizerischen Föderation der Neuro-
Gesellschaften
Angeführt wird die
Gruppe von Prof. Dr. med. Claudio Bassetti, Neurologe, Dekan der medizinischen Fakultät Bern,
Direktor Lehre und Forschung der Insel Gruppe sowie Vorsitzender des Swiss Brain Health Plans.
Das
Swiss Federation of Clinical Neuro-Societies (SFCNS)
Die SFCNS wurde offiziell im Jahr 2009 gegründet. Es schlossen sich die Schweizerische Neurologische Gesellschaft (SNG), die Schweizerische Gesellschaft für Neurochirurgie (SGNC), die Schweizerische Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie (SGKN), die Schweizerische Gesellschaft für Neuropädiatrie (SGNP), die Schweizerische Gesellschaft für Neuroradiologie (SGNR) und die Schweizerische Gesellschaft für Neuropathologie (SSNPath) zusammen. Gemeinsam gründeten sie den Dachverband ‘Schweizerische Föderation der Klinischen Neuro-Gesellschaften (SFCNS)’. Dies war der Beginn einer neuen Zusammenarbeit mit dem Ziel, die klinischen Neurowissenschaften in der ganzen Schweiz zusammenzubringen und zu stärken.
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