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Mit dem Auto in die Ferien: Welche Ausrüstung ist vorgeschrieben?

17.06.2024 | von Touring Club Suisse (TCS)


Touring Club Suisse (TCS)

17.06.2024, Vernier/Ostermundigen (ots) - Vor der Fahrt in die Sommerferien ist es wichtig, sein Fahrzeug gemäss den rechtlichen Vorgaben in den einzelnen europäischen Ländern auszurüsten. Um die Reisevorbereitungen zu erleichtern, gibt der TCS eine Reihe von Tipps und Informationen zur notwendigen Ausstattung, die je nach Land vorgeschrieben ist. In Ländern wie Frankreich oder Italien ist auch in diesem Sommer im Falle einer Panne mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Um das Pannenrisiko zu mindern, sollte das Fahrzeug vor der Fahrt in die Ferien einer Kontrolle unterzogen werden. Mit der heute in Deutschland beginnenden Fussball-Europameisterschaft und den im Juli und August in Paris stattfindenden Olympischen Spielen ist in den nächsten Wochen insbesondere in diesen Ländern mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Die Verkehrsregeln können von Land zu Land sehr unterschiedlich sein. Deshalb sollte vor der Abreise sichergestellt werden, dass sich die vorgeschriebene Ausstattung im Fahrzeug befindet. Der TCS stellt eine Karte mit den beliebtesten Reisezielen in Europa zur Verfügung, um die Ferienvorbereitungen zu erleichtern. Eine Liste auf der Website des TCS enthält zudem die in den verschiedenen Ländern vorgeschriebene Ausrüstung sowie zahlreiche nützliche Informationen zur Reisevorbereitung.

Warndreieck und Sicherheitsweste sind fast überall Pflicht

Ausserhalb der Schweiz ist der wichtigste vorgeschriebene Ausrüstungsgegenstand für Personenwagen und Wohnmobile der CH-Aufkleber. Unbedingt mitgenommen werden muss auch das Warndreieck, das in der Schweiz die einzige vorgeschriebene Ausstattung ist, und auch in den meisten europäischen Ländern vorgeschrieben oder empfohlen ist. Eine Sicherheitsweste, die der europäischen Norm EN 471 entspricht, muss ebenfalls mit auf die Reise, da sie fast überall vorgeschrieben ist.

Kindersitz und Umweltplakette

In der Schweiz wie in Europa müssen Babys und Kinder in entsprechenden Kindersitzen transportiert werden. Diese Sitze sind für Kinder bis zu einer Grösse von 150 cm oder bis zu 12 Jahren vorgeschrieben. Je nach Land gibt es spezifische Regelungen. Für die Sicherheit der Kinder empfiehlt der TCS jedoch die Einhaltung der Schweizer Regelung, falls die des besuchten Landes weniger streng ist. Bezüglich Umweltplaketten ist es wichtig, sich vor dem Besuch bestimmter Städte in Deutschland, Österreich, Belgien, Dänemark, Spanien, Frankreich, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich oder auch Tschechien zu erkundigen, da der Verkehr dort teilweise eingeschränkt ist. Die jeweils gültigen Umweltschutzmassnahmen können vor Reisebeginn auf der Website des TCS nachgelesen werden. Der TCS erinnert zudem daran, dass Tageslicht/Abblendlicht in fast allen Ländern Europas obligatorisch oder empfohlen ist.

Neu: Warntafel für den Fahrradtransport in Italien

Reisende, die ihr Fahrrad am Heck des Autos mit nach Italien nehmen möchten, müssen den Längsvorsprung der Ladung neu mit einer viereckigen rot-weiss schraffierten Warntafel aus retroreflektierendem Metallblech kennzeichnen. Falls die nach hinten überstehende Ladung die gesamte Fahrzeugbreite einnimmt, müssen gar zwei Warntafeln links und rechts am seitlichen Ende der Ladung angebracht werden. Verstösse gegen die Kennzeichnungspflicht werden mit mindestens 80 Euro gebüsst.

Fahrzeug vor der Reise einer Kontrolle unterziehen

Auch in diesem Sommer ist insbesondere in Frankreich und Italien mit einer hohen Auslastung der Pannendienste zu rechnen, weshalb im Falle einer Panne längere Wartezeiten zu erwarten sind. Um das Pannenrisiko zu vermindern, sollte das Fahrzeug vor der Abreise unbedingt einer Kontrolle unterzogen werden. Falls der nächste Service kurz bevorsteht, ist es sinnvoll, diesen noch vor den Ferien durchführen zu lassen. Ansonsten sollten auf jeden Fall die Füllstände von Motoröl, Kühlwasser, Bremsflüssigkeit, Servolenkung und Scheibenwischanlage kontrolliert werden. Der Reifendruck sollte ebenfalls geprüft werden und die Profiltiefe der Reifen muss zwingend mehr als 1,6 mm betragen (der TCS empfiehlt ein Profil von 3 mm). Auch die Scheibenwischanlage und die Beleuchtung sollten kontrolliert werden. Nützlich ist es ausserdem, zu prüfen, dass die Klimaanlage einwandfrei funktioniert, um auch bei starker Hitze den Fahrzeuginnenraum ausreichend kühlen zu können. Diese Kontrollen können entweder in der Vertrauensgarage oder in einem Technischen Zentrum des TCS durchgeführt werden lassen.

Was tun bei einer Panne im Ausland

Wer einen ETI-Schutzbrief hat, kann auch im Ausland auf die Pannenhilfe zählen. Sollte es bei einer Ferienreise zu Problemen kommen, steht der TCS Assistance-Dienst rund um die Uhr zur Verfügung, um auch ausserhalb der Schweiz die bestmögliche Lösung zu finden. Im Falle einer Panne, sollte das Fahrzeug so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone gebracht werden. Danach sollten die Warnblinker eingeschaltet und das Warndreieck mindestens 50 Meter vor der Pannenstelle (oder 100 Meter auf Schnellstrassen) aufgestellt werden. Auf Autobahnen kann der Pannendienst über die Notrufsäulen kontaktiert werden. Danach sollte man sich hinter der Leitplanke in Sicherheit bringen und auf Hilfe warten. Bei der Pannenmeldung muss die persönliche TCS Referenz-Nummer, Kontrollschild, Farbe und Marke des Fahrzeugs sowie unbedingt sein genauer Standort angegeben werden. Wichtig ist auch die Angabe der Handynummer für Rückfragen sowie die Art der Panne, um den geeigneten Pannendienst aufbieten zu können.

Fussball-Europameisterschaft und Olympische Spiele

Mit der heute beginnenden Fussball-Europameisterschaft ist bis zum Endspiel am 14. Juli in ganz Deutschland mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. In Paris finden zudem vom 26. Juli bis 11. August die Olympischen Spiele statt. Auch hier ist rund um den Grossraum der französischen Metropole mit mehr Verkehr zu rechnen. Es wird daher empfohlen, eine Reise in diese beiden Länder sorgfältig zu planen und genug Fahrzeit einzurechnen, oder andernfalls auf den öffentlichen Verkehr auszuweichen.


Pressekontakt:

Vanessa Flack, Mediensprecherin TCS
Tel. 058 827 34 41
vanessa.flack@tcs.ch
pressetcs.ch



--- ENDE Pressemitteilung Mit dem Auto in die Ferien: Welche Ausrüstung ist vorgeschrieben? ---

Über Touring Club Suisse (TCS):
Seit seiner Gründung 1896 in Genf steht der Touring Club Schweiz im Dienst der Schweizer Bevölkerung. Er engagiert sich für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung in der persönlichen Mobilität, politisch wie auch gesellschaftlich. Mit 1900 Mitarbeitenden und 23 regionalen Sektionen bietet der grösste Mobilitätsclub der Schweiz seinen rund 1,6 Millionen Mitgliedern eine breite Palette von Dienstleistungen rund um Mobilität, Gesundheit und Freizeitaktivitäten an.

Alle 70 Sekunden erfolgt eine Hilfeleistung. 200 Patrouilleure sind jährlich mit etwa 359'000 Einsätzen auf Schweizer Strassen unterwegs und ermöglichen in mehr als 80 % der Fälle eine sofortige Weiterfahrt. Die ETI-Zentrale organisiert jährlich etwa 57'000 Hilfeleistungen, darunter 3200 medizinische Abklärungen und über 1200 Repatriierungen. Die TCS Swiss Ambulance Rescue ist der grösste private Akteur für Rettungsdienst und Krankentransport in der Schweiz mit 50 Fahrzeugen, 17 Logistikbasen und über 35'000 Einsätzen pro Jahr. Die Rechtsschutz-Büros bearbeiten 42'000 Fälle und geben rund 10’000 Rechtsauskünfte. Seit 1908 setzt sich der TCS für die Verkehrssicherheit in der Schweiz ein, indem er Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen entwickelt, Mobilitätsinfrastrukturen testet und Behörden berät.

Der TCS verteilt jedes Jahr rund 110'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich. Mit 33 Plätzen und rund 950'000 Logiernächten ist der TCS der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 40’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.

Quellen:
news aktuell   HELP.ch


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