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Krebsliga fordert die Sicherstellung von Krebsbehandlungen trotz steigender Covid-19-Fälle

31.08.2021 | von Krebsliga Schweiz


Krebsliga Schweiz

31.08.2021, Viele Krebsbetroffene sind verunsichert, weil in der Schweiz in letzter Zeit wieder vermehrt Covid-19- Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen betreut werden müssen. Sie befürchten, dass ihre Behandlungen deswegen verschoben werden. Die Krebsliga fordert, dass der Zugang zu dringlichen Krebsbehandlungen jederzeit möglich ist. Zudem appelliert sie an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen und alle Schutzmassnahmen weiterhin korrekt einzuhalten.

Krebsbetroffene müssen auch während der Pandemie Zugang zu dringlichen Behandlungen, beispielsweise Tumoreingriffen, haben. Sollte dies aufgrund der steigenden Fallzahlen von COVID-19- Erkrankungen nicht mehr gewährleistet sein, sind von Bund und Kantonen entsprechende Massnahmen zu ergreifen.

Bereits Ende 2020 gab es einzelne Hinweise, dass Behandlungen von Krebsbetroffenen verschoben werden mussten. Gemäss der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) verzeichnen die Intensivstationen zurzeit wieder eine starke Zunahme an kritisch kranken COVID-19- Patientinnen und -Patienten, von denen die allermeisten nicht gegen COVID-19 geimpft sind. Weil die Impfung das wichtigste Mittel bleibt, um Spitäler vor Überlastung zu schützen, appelliert die Krebsliga an die Schweizer Bevölkerung, sich, wenn möglich, impfen zu lassen.

Die Krebsliga empfiehlt auch Krebsbetroffenen, sich in Rücksprache mit ihrer Onkologin oder ihrem Onkologen gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Studien belegen, dass Krebspatientinnen und -patienten mit einer Coronavirusinfektion schwerere Krankheitsverläufe und eine höhere Sterbewahrscheinlichkeit haben als die infizierte Kontrollgruppe ohne Krebserkrankung. Auch Personen, die sich einer immunsuppressiven Therapie unterziehen, können sich impfen lassen. Allerdings ist es aufgrund der Immunsuppression möglich, dass sie weniger gut auf die Impfung ansprechen und keinen genügenden Immunschutz aufbauen können. Zudem gibt es gewisse Fälle, in denen eine Impfung nicht indiziert ist. Deshalb ist es für Krebsbetroffene wichtig, dass nicht nur ihre Angehörigen geimpft sind, sondern auch möglichst viele weitere Personen und dass weiterhin angemessene Schutzmassnahmen gelten, die korrekt eingehalten werden.

Die kantonalen und regionalen Krebsligen oder das Krebstelefon der Krebsliga Schweiz sind bei Fragen zu Krebs und Corona für Betroffene und Nahestehenden da. Weitere Informationen finden sie auch im FAQ der Krebsliga: www.krebsliga.ch/corona

Kontakt
Stefanie de Borba
Medienverantwortliche
Krebsliga Schweiz
media@krebsliga.ch
T +41 31 389 93 31



--- ENDE Pressemeldung Krebsliga fordert die Sicherstellung von Krebsbehandlungen trotz steigender Covid-19-Fälle ---

Über Krebsliga Schweiz:
Die Krebsliga ist eine nationale gemeinnützige Organisation, die gegen Krebs kämpft und Betroffene und Angehörige unterstützt. Sie ist als Verband organisiert und konfessionell und politisch neutral. Die Krebsliga besteht aus 19 kantonalen und regionalen Ligen sowie aus der Dachorganisation, der Krebsliga Schweiz.

Krebs: heute wirkt die Krankheit nicht mehr so bedrohlich wie noch vor zehn Jahren. Die Behandlungsmöglichkeiten werden laufend besser, die Hoffnung wächst. Die Betroffenen nehmen ihr Schicksal in die Hand, und die Wirksamkeit der Krebsprävention ist unbestritten.

Für eine Welt, in der weniger Leute an Krebs erkranken. Das ist möglich, wenn die Menschen einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und regelmässiger Bewegung pflegen.

Für eine Welt, in der weniger Menschen an den Folgen von Krebs leiden. Auch das ist möglich: Heute lassen sich Schmerz und körperliches Leiden beeinflussen.

Für eine Welt, in der Betroffene und ihre Angehörigen in allen Phasen der Krankheit und im Sterben Zuwendung und Hilfe erfahren.

Quellen:
news aktuell   HELP.ch


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