vps.epas: Pensionskasse Bosch erhält den Preis der Leserinnen und Leser

01.10.2020 | von vps.epas


vps.epas

01.10.2020, Der Prix vps.epas 2020 für Vorsorgeeinrichtungen, die mit nachhaltigen Initiativen oder Leistungen zur sozialpartnerschaftlichen Entwicklung der 2. Säule beigetragen haben, ging an die Pensionskasse Bosch Schweiz. Weitere Auszeichnungen erhielten: die Asga Pensionskasse, die Pensionskasse des Staates Wallis, die Perkos Pensionskasse, die Pensionskasse der F. Hoffmann-La Roche AG und der Schweizer Verein für verantwortungsvolle Kapitalanlagen. Einen Spezialpreis der Jury erhielt der Verein «unentgeltliche BVG-Auskünfte». Übergeben wurden die Preise am 30. September im Bourbaki- Panorama in Luzern.

Die Bosch Pensionskasse erhielt die Auszeichnung als Würdigung für eine Lösung, welche die Gleichbehandlung von Aktiven und Rentnern in Zeiten sinkender Umwandlungssätze sicherstellt. Anschaulich dargestellt handelt es sich beim Verzinsungssystem der Bosch Pensionskasse um ein Reservoir, in das jährlich die effektive Verzinsung hinein- und der versicherungstechnische Zins abfliesst. Sobald mehr Zins in diesem «Reservoir» ist, kriegen die Rentner eine Bonuszahlung. Dieses Modell vermeidet statische Rentenerhöhungen und ersetzt diese durch flexible Einmalzahlungen. Dazu werden die verschiedenen Rentnerjahrgänge aufgrund unterschiedlicher versicherungstechnischer Zinsen differenziert betrachtet. Das Ergebnis ist eine faire Betrachtungsweise innerhalb der verschiedenen Rentnerjahrgängen, aber auch zwischen Rentnern und Aktivversicherten. Das Bonus- Zins-Modell ist ein einfacher Ansatz, der für alle nachvollziehbar die Rentner am zukünftigen Anlageerfolg der Pensionskasse teilhaben lässt.

Die weiteren Auszeichnungen
Weiter ausgezeichnet wurden Pensionskassen und Stiftungen für folgende speziellen Initiativen:

Asga Pensionskasse:
Die Asga hat mit ihrer Verbandslösung, die auch Selbständigen ohne Personal eine Vorsorgelösung ermöglicht, eine Vorreiterrolle eingenommen und den Weg geebnet, diese auch bei anderen Vorsorgeeinrichtungen zu etablieren.

Pensionskasse des Staates Wallis (PKWAL):
Zwecks Schliessung der Finanzierungslücke wurde die PKWAL strategisch neu ausgerichtet. Dazu gehört eine offene Kasse mit künftigen Aktiven und jenen, die seit 2012 versichert sind, und eine geschlossene Kasse, der die Rentner und jene Aktiven angehören, die schon vor der Einführung des Beitragsprimats versichert waren.

Pensionskasse Perkos:
Die Pensionskasse evangelisch-reformierter Kirchen der Ostschweiz hat ein wegweisendes Rentenmodell eingeführt. Seit diesem Jahr ist das Renteneintrittsalter an die Entwicklung der Lebenserwartung gekoppelt.

Pensionskasse der F. Hoffmann-La Roche AG:
Die Roche hat den Rentnerbestand eines Basler Unternehmens übernommen, weil diese Pensionskasse aufgrund von Restrukturierungen ein starkes Ungleichgewicht von Rentnern und Aktiven hatte und keine Kasse oder Versicherung fand, welche den Rentnerbestand aufgenommen hätte.

Schweizer Verein für verantwortungsbewusste Kapitalanlagen (SVVK-ASIR):
Will eine Schweizer Pensionskasse nachhaltig investieren, stehen ihr viele Umsetzungswege offen. 2015 haben sieben grosse Schweizer institutionelle Investoren diesen Verein gegründet, um seine Mitglieder im Rahmen ihrer Anlageentscheide zu unterstützen, damit sie die Verantwortung gegenüber Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft ganzheitlich wahrnehmen können.

Verein BVG-Auskünfte:
Der Verein hat den Ehrenpreis der Jury erhalten. Der Verein gibt Versicherten kostenlos Auskunft zu Fragen über ihre Pensionskasse oder ihre Vorsorge. 160 Experten garantieren dabei eine kompetente und unabhängige Beratung, die monatlich in allen grösseren Schweizer Städten und mit dem BVG-Mobil auch in kleineren Ortschaften stattfindet.

Sozialpartnerschaft ist Grundprinzip der 2. Säule
Die sozialpartnerschaftliche Führung der Pensionskassen wird in der Öffentlichkeit oft wenig Beachtung geschenkt. Hier will der Prix vps.epas Abhilfe schaffen. Eines der Grundprinzipien der beruflichen Vorsorge ist die sozialpartnerschaftlich paritätische Führung der Vorsorgeeinrichtungen in Gestaltungsfreiheit und Gestaltungsverantwortung. Der Prix vps.epas wird an Organe, Personen, Organisationen oder Arbeitgeber vergeben, die mit nachhaltigen Initiativen oder Leistungen zur sozialpartnerschaftlich eigenverantwortlichen Entwicklung der 2. Säule beigetragen haben. Der Prix vps.epas soll ihnen die nötige Beachtung und verdiente Wertschätzung geben und anderen Vorsorgeeinrichtungen Inputs und Ideen vermitteln.

Das Wahlverfahren
Für den Prix vps.epas konnten sich die Stiftungen oder Organisationen bewerben oder vorgeschlagen werden. Aus den eingegangenen Vorschlägen beziehungsweise Bewerbungen wählte eine Jury (siehe Beilage) sieben Gewinner aus, die eine Auszeichnung erhalten. Auf der Plattform der Fachzeitschrift «Schweizer Personalvorsorge» konnte man anschliessend den Hauptgewinner, den Preis der Leserschaft wählen. Speziell am diesjährigen Preis ist, dass einer der Vorschläge nicht ins Nominierungsraster passte, aber von der Jury als absolut preiswürdig taxiert wurde. Deshalb gab es an der diesjährigen Preisverleihung einen neuen Preis der Jury.


Medienkontakt:
Peter Schnider, Direktor vps.epas
+41 (0)41 317 07 07, ps@vps.epas.ch

--- ENDE Pressemeldung vps.epas: Pensionskasse Bosch erhält den Preis der Leserinnen und Leser ---

Über vps.epas:
Durch eine praxisorientierte und allgemeinverständliche, Interessen und Partei unabhängige Publizistik möchte vps.epas einen Beitrag zum besseren Verständnis für das komplexe Gebiet der beruflichen Vorsorge und der Sozialversicherungen in möglichst breiten Kreisen leisten.

Vps.epas setzt sich für das bestehende Drei-Säulen-System der sozialen Sicherheit der Schweiz ein. Dabei wird die Vielfalt der Träger, deren Unabhängigkeit und Selbstverwaltung unterstützt.

Wir sind ein KMU, das in Luzern zuhause ist. Zu unserem Team zählen rund 20 engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Zudem unterstützen uns über 100 Fachleute, die mit ihrem Fachwissen Artikel verfassen und gleichzeitig in verschiedenen Fachgruppen oder als Dozenten an unseren Weiterbildungen tätig sind.

Vps.epas ist Herausgeber der monatlich erscheinenden Fachzeitschrift «Schweizer Personalvorsorge» und des wöchentlichen Newsletters «aktuell» sowie der Plattform «Penso» und dem E-Paper «Fokus Vorsorge».

Quelle:
HELP.ch


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