Der Grasshopper Club Zürich richtet sich neu aus

07.06.2019 | von Grasshopper Fussball AG


Grasshopper Fussball AG

07.06.2019, Aktionäre sprechen sich für eine besonnene und finanzielle Gesundung des Traditionsclubs aus.

Nach einer sorgfältigen Analyse der finanziellen und sportlichen Möglichkeiten des Grasshopper Club Zürich, haben sich die beiden Hauptaktionäre (Dr. Peter Stüber und Stephan Anliker) entschieden, den Club auch für die Saison 2019/20 weiter zu finanzieren. Es standen verschiedene strategische Szenarien zur Diskussion, welche von einem schnellstmöglichen Wiederaufstieg in die Super League, bis zu einer langfristigen Gesundung der finanziellen Lage reichten. Die Aktionäre erachten das Ziel eines raschmöglichen Wiederaufstiegs als finanziell nicht machbar und beurteilen die damit verbundenen Risiken als zu hoch. Sie bevorzugen die Variante, welche in Bezug auf die sportlichen Ziele bescheidener und gleichzeitig finanziell vertretbar ist. Beide Hauptaktionäre wollen, dass der Grasshopper Club Zürich mit einer neuen und bescheideneren Haltung wieder Sympathien gewinnen kann.

Aktionäre unterstützen GC weiterhin
Die Aktionäre betonten, dass sie den Club auch für die Saison 2019/20 weiterhin finanziell unterstützen werden. Der Club müsse wieder auf eine solide Basis gestellt werden und mit machbaren sportlichen Zielen operieren.

Die Zielsetzung einer auch finanziellen Gesundung des Clubs sei nur dann gewährleistet, wenn sowohl auf der Kostenseite, wie auch auf der Seite der sportlichen Ambitionen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel umgegangen werde. Sie sind überzeugt, dass die von ihnen erneut garantierte finanzielle Unterstützung gute Resultate in der Challenge League möglich macht.

Nun sei das Ziel mittel- und langfristig durch attraktiven Fussball den Grasshopper Club Zürich in der Challenge League wieder aufzubauen. «Die von uns zur Verfügung gestellten Garantien sind u.E. keineswegs zu knapp, um gute Leistungen in der Challenge League erbringen zu können», äusserten sich die beiden Hauptaktionäre gemeinsam.

GC Challenge League-Budget ist auf der Höhe der direkten Konkurrenten
Das von den Aktionären gestern verabschiedete Budget für die Challenge League Saison 2019/20 beträgt CHF 13.6 Mio. Das gegenüber der vergangenen Saison erheblich gesenkte Budget, soll in der Challenge League konsolidiert und nach Möglichkeit noch weiter gesenkt werden.

Damit verfügt der neue Challenge League Club für die Saison 2019/20 über ein Budget, welches sich mit den direkten Konkurrenten in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse vergleichen lässt. Verwaltungsrats-Vizepräsident Dr. András Gurovits, zeigte sich sehr zufrieden mit der nun getroffenen Entscheidung: «Das Budget ist für die Challenge League absolut in Ordnung.

Wir werden alles daran setzen, um mit harter Arbeit, Bescheidenheit und Sportsmanship eine Mannschaft zusammen zu stellen, die einen ehrlichen und attraktiven Fussball spielen wird. Gleichzeitig kann sie unseren Fans und der Öffentlichkeit den Beweis erbringen, dass man auch mit bescheideneren Mitteln willensstark auftreten und guten Sport zeigen kann».

Konkrete Zusagen über andere Finanzierungen - wie in den Medien teilweise kolportiert wurden - lagen nicht vor.

GC-eigene Ressourcen sollen Eckpfeiler für die Zukunft sein
Die künftige Organisation und die erste Mannschaft des Grasshopper Club Zürich sollen im Rahmen des verabschiedeten Konzepts primär durch eigenes Personal und eigene Spieler abgedeckt werden. Damit bestätigen sowohl die Aktionäre wie auch der Verwaltungsrat, dass der Nachwuchsarbeit weiterhin eine hohe Bedeutung zukommt.

Das Nationale Leistungszentrum (NLZ) wird demzufolge weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Strategie des Grasshopper Club Zürich bleiben.

Führung im Team und flache Hierarchien

Gemäss Vizepräsident Dr. András Gurovits wird die Führung des Clubs mit sofortiger Wirkung in mehrere Hände gelegt. Flache Hierarchien mit dem Fokus auf das Arbeiten im Team stehen in der operativen Leitung, welche ihre Arbeiten bereits aufgenommen hat, im Vordergrund. Die Zuständigkeiten in der operativen Clubleitung wurden wie folgt festgelegt:

-Die sportliche Leitung obliegt ab sofort einem Team bestehend aus Uli Forte (Cheftrainer), Paul Bollendorf (Chefscout) und Timo Jankowski (Ausbildungschef). Aus der strategischen Führung (VR) wird das «Team Sport» durch Vizepräsident Gurovits ergänzt. Erster Ansprechpartner für sportliche Belange ist Paul Bollendorf. Das Team verfügt individuell und als Ganzes bereits über viel Erfahrung und ist mit den Strukturen des Grasshopper Club Zürich bestens vertraut.

-Die vertraglichen und administrativen Aspekte der Spielerverträge werden wie bis anhin durch den GC- eigenen Rechtsanwalt Dr. Vitus Derungs wahrgenommen. Derungs ist bereits seit mehreren Jahren Mitglied der Geschäftsleitung von GC. Er war zudem als Jurist bei der FIFA tätig und stellt die Kontakte zur Liga und den Sportverbänden sicher.

-Der bisherige CEO, Manuel Huber, hat dem VR zugesichert, die neue Führung des Grasshopper Club Zürich bis zu seinem Austritt Mitte Juli 2019 tatkräftig zu unterstützen und diese zu begleiten. Darüber hinaus wird er auch den noch zu bestimmenden neuen Geschäftsführer in seine Aufgabe einführen.

Die Leitung der strategischen Führung der Grasshopper Fussball AG (GFAG) übernimmt der Zürcher Anwalt, Dr. András Gurovits. Gurovits, seit 2015 im Verwaltungsrat der GFAG, wird in enger Zusammenarbeit mit den Hauptaktionären die operativen Tätigkeiten überwachen. Die Suche von Persönlichkeiten zur Erweiterung des Verwaltungsrates geniesst hohe Priorität und wird in den kommenden Wochen angegangen.

András Gurovits ist seit Kindsbeinen eng mit GC verbunden. Aufgewachsen als ungarisches Flüchtlingskind in Zürich-Oerlikon und heute Bürger von Zürich, hat er erfolgreich als B-Junior Fussball gespielt. Nach einem erfolgreichen Probetraining bei den Hoppers erhielt er in den siebziger Jahren das Angebot GC-Spieler zu werden, welches er zu Gunsten des Sports auf dem Wasser jedoch ablehnte. András Gurovits ist ein authentischer GC-Mann. Als aktiver Ruderer der Ruder-Sektion des Grasshopper Club Zürich trifft man ihn dann und wann auch auf verschiedenen Schweizer Seen an.

GC Zentralvorstand unterstützt neue Strategie
Breite Unterstützung für die von den Aktionären neu vorgegebene Strategie erhält der Grasshopper Club Zürich von seiner «Mutter-Organisation», dem Zentralvorstand des grössten polysportiven Vereins der Schweiz, dem Grasshopper Club Zürich.

Zentralpräsident Dr. Andres Iten zeigte sich sehr erfreut über die erneute Zusage der Anker-Aktionäre, das Weiterbestehen der Grasshopper Fussball AG zu garantieren: «Wie überall in unseren Tätigkeiten ist Bescheidenheit eine wichtige Tugend. Die neue Ausrichtung wird vom Zentralvorstand sehr begrüsst und unterstützt».


Medienkontakt:
Grasshopper Fussball AG
Tel: 044 447 46 46
info@gcz.ch

Über Grasshopper Fussball AG:
Der Grasshopper Club Zürich wurde 1886, als zweitältester Fussballclub der Schweiz - nach dem FC St. Gallen (1879) - von englischen Studenten gegründet. Tom E. Griffith begeisterte seine Freunde für den Fussball, war zugleich erster Präsident und Captain. An der Gründungsversammlung wurde mit Oberst Nabholz gleich ein erstes Ehrenmitglied ernannt, denn seine Spende von 20 Franken (zu dieser Zeit ein ansehnlicher Betrag) ermöglicht aus England den Import eines ledernen Fussballs, Dresses und Mützen in den Farben Blau-Weiss. Der Mitgliederbeitrag betrug damals drei Franken. Das erste Spiel im Oktober 1886 gegen ein zusammengewürfeltes Team des Polytechnikums (ETH) endete mit einem torlosen Unentschieden. Der Chronist hielt fest: "Das Spiel forderte drei Verletzte und einen arg demolierten Torpfosten". 1893 trug der Grasshopper Club als erstes Schweizer Team ein Spiel in Deutschland aus und gewann gegen Strassburg (damals deutsch) 1:0.

In der Saison 1897/98 wurde GC zum ersten Schweizer Fussballmeister gekürt, wobei die Meisterschaft damals im Cupsystem ausgetragen wurde. Auch das erste Championnat nach englischem Muster mit Punktespielen (1899/1900) wurde von GC mit dem Punktemaximum gewonnen. Es folgten schwere Zeiten, die im Rückzug der Mannschaften und dem Austritt aus dem Fussballverband gipfelten (1909). Nach dem Wiedereintritt 1916 und dem Ende des Ersten Weltkrieges entwickelte sich der Fussball in der Schweiz zum Volkssport, nachdem viele Vorurteile abgebaut und zahlreiche Hindernisse überwunden worden waren.

Für den Namen Grasshopper (Grashüpfer) gibt es verschiedene Deutungen. Die glaubwürdigste Erklärung besteht darin, dass die GC-Pioniere überzeugt waren, sich im sportlichen Wettkampf auf Gras so behende und geschickt zu bewegen wie Grashüpfer.


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