Bayer erforscht mit Universität Kyoto Lungenkrankheiten

01.02.2019 | von Bayer (Schweiz) AG


Bayer (Schweiz) AG

01.02.2019, Bayer hat mit der Universität Kyoto eine strategische Forschungsallianz zur Erforschung neuer Behandlungsansätze von Lungenkrankheiten wie idiopathische Lungenfibrosen vereinbart.

Die idiopathische Lungenfibrose, kurz IPF, ist eine lebensbedrohliche Atemwegserkrankung, bei der es zu einer krankhaften Vermehrung des Bindegewebes zwischen den Lungenbläschen und den sie umgebenden Blutgefäßen kommt. Obwohl es bereits gelungen ist, wichtige Faktoren für die Entstehung von Lungenfibrosen zu identifizieren, ist die konkrete Ursache für die Erkrankung weiterhin unbekannt. Ziel der strategischen Forschungsallianz ist die Erforschung von Pathomechanismen und spezifischen Signalwegen, die Angriffspunkte für zukünftige Therapien sein könnten. Ferner sollen neue Behandlungsmöglichkeiten, mit denen sich diese Pfade modulieren lassen, um eine zunehmende Verschlechterung der Lungenfunktion zu verhindern, identifiziert werden.

„Im Rahmen unseres strategischen Ansatzes ergänzen wir interne Forschungsaktivitäten durch externe Innovationsansätze. Hierbei arbeiten wir unter anderem mit der Universität Kyoto zusammen, um neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Lungenerkrankungen zu erforschen“, sagte Dr. Jörg Möller, Mitglied des Executive Committee der Division Pharmaceuticals der Bayer AG und Leiter Forschung und Entwicklung. „Bei der idiopathischen Lungenfibrose besteht ein hoher medizinischer Bedarf und wir hoffen, in Zusammenarbeit mit der Universität Kyoto neue Arzneimittelziele ermitteln zu können, um Patienten besser helfen zu können.“

Die Zusammenarbeit wird auf den Entdeckungen sowie der Expertise von Dr. Atsuyasu Sato, Abteilung für Pneumologie an der Graduate School of Medicine and Faculty of Medicine der Universität Kyoto aufbauen, die sich insbesondere mit der Rolle epithelialer Zellen in der Pathogenese der IPF beschäftigen. Wissenschaftler von Bayer werden ihre Erfahrungen in der Wirkstofffindung und Arzneimittelentwicklung beisteuern. Ferner werden beide Partner sowohl Personal als auch Infrastruktur und Technologien zur Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen und Ermittlung neuer Behandlungsoptionen zur Verfügung stellen. Im Rahmen der Kooperation werden Bayer und die Universität Kyoto gemeinsame Forschungsaktivitäten zur Identifizierung neuer Arzneimittelziele durchführen. Bayer erhält eine Option zur exklusiven Nutzung der Ergebnisse dieser Kooperation. Die finanziellen Details der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben.

„Wir engagieren uns bei der Entdeckung neuartiger Therapeutika für Lungenerkrankungen auf Basis innovativer Ansätze, die wir in unseren Abteilungen für Atemwegsmedizin und Thorax Chirurgie etabliert haben“, sagte Dr. Toyohiro Hirai, Professor für Atemwegsmedizin an der Graduate School of Medicine and Faculty of Medicine der Universität Kyoto. „Wir freuen uns sehr darauf, gemeinschaftlich an mehreren Projekten mit Bayer zusammenzuarbeiten. Durch die Verbindung unserer Expertise wird es möglich, ein besseres Verständnis über schwer zu behandelnde Lungenerkrankungen, darunter IPF, zu erlangen und in diesem Wissenschaftsgebiet entscheidende Fortschritte zu erzielen.“

Die neue Forschungsallianz auf dem Gebiet der Lungenerkrankungen wurde mit der Unterstützung der Kyoto University Medical Business Liaison Organization (KUMBL) initiiert und ist das Ergebnis einer vorangegangenen, breit angelegten Forschungsvereinbarung mit dem Kyoto University’s Office of Society-Academia Collaboration for Innovation (KU-SACI), die im Jahr 2014 unterzeichnet wurde, um das Potenzial für gemeinsame Forschungsprojekte zu evaluieren.

Über idiopathische Lungenfibrose
Die Lungenfibrose ist eine lebensbedrohliche Erkrankung der Lunge, bei der sich das Lungengewebe im Verlauf verdickt und versteift und sozusagen vernarbt. Die Bildung von Narbengewebe wird als Fibrose bezeichnet. Durch das fibrotische Lungengewebe verliert die Lunge unter anderem ihre Fähigkeit, Sauerstoff aufzunehmen und diesen an die Blutbahn abzugeben. In der Folge werden das Gehirn und andere Organe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Obwohl es bereits gelungen ist, wichtige Faktoren für die Entstehung von Lungenfibrosen zu identifizieren, konnte bislang keine Ursache für die Entstehung der Krankheit gefunden werden. Man spricht deshalb von einer „idiopathischen“ Lungenerkrankung. Akute IPF-Exazerbationen sind definiert als eine rapide Verschlimmerung der Symptome innerhalb von Tagen oder Wochen. Das Risiko solcher akuten Exazerbationen zu vermeiden, ist eines der wichtigsten Behandlungsziele bei der Betreuung von Patienten mit IPF.


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