Stiftung für Konsumentenschutz SKS: Repair Cafés erobern die Schweiz

28.01.2019 | von Stiftung für Konsumentenschutz


Stiftung für Konsumentenschutz

28.01.2019, Der Konsumentenschutz konnte anfangs Jahr das 100. Repair Café der Schweiz begrüssen. Reparieren sei «in» - die Reparaturbewegung wachse in der Schweiz rasant und unaufhörlich, so die Konsumentenschützer.

Das Repair Café Arth ist das 100. Repair Café der Schweiz. Die Reparaturveranstaltung öffnet am Samstag, 26. Januar in Arth das erste Mal ihre Tore. Das Repair Café ist nicht die einzige neue Reparaturmöglichkeit: Mittlerweile gibt es bereits 104 Repair Cafés, wie auf der Seite www.repair-cafe.ch zu sehen ist.

Seit der Konsumentenschutz Repair Cafés fördert, wächst die Schweizer Reparaturbewegung konstant. Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz: «Innerhalb von rund fünf Jahren entstanden in der Schweiz 100 Repair Cafés. Das zeigt, dass es der Bevölkerung ein Anliegen ist, defekte Dinge reparieren zu können und der Wegwerfwirtschaft etwas entgegen zu halten. Die Politik muss diese Anliegen aufnehmen».

Reparieren muss in der Politik ankommen
Der Reparaturbewegung war der Grund, wieso vier nationale Politiker Vorstösse für bessere Produkte eingereicht haben. Die Motion von Marianne Streiff-Feller (EVP) soll die Garantiedauer für Produkte auf fünf Jahre erhöhen.

Stefan Müller-Altermatt (CVP) will Konstruktionsdaten für nicht mehr verfügbare Ersatzteile kostenlos im Internet verfügbar machen, damit sie mit 3D-Druckern nachgebildet werden können. Das Postulat von Isabelle Chevalley (GLP) fordert den Bundesrat auf, die Vorteile einer Kennzeichnung der Mindestnutzungsdauer von Produkten zu benennen.

Konsumentenschutzpräsidentin Prisca Birrer-Heimo (SP) schliesslich will einen Bundesratsbericht über die Vorteile von reparaturfreundlich designten und entsprechend gekennzeichneten Produkten. Die Vorstösse wurden vom Bundesrat allesamt zwar abgelehnt. Doch nun sind die Politikerinnen und Politiker am Zug und könnten den Entscheid des Bundesrats korrigieren.

Was ist ein Repair Café
Bei Repair Cafés handelt es sich um ehrenamtliche Treffen, an die Besucher defekte Produkte mit Hilfe von ehrenamtlichen Profis reparieren. Werkzeuge können kostenlos benutzt und gängige Ersatzteile günstig gekauft werden. Das Reparatur-Angebot ist lokal unterschiedlich.

Repair Cafés bieten die Möglichkeit, konkret etwas gegen den Ressourcenverschleiss und die wachsenden Abfallberge der Wegwerfwirtschaft zu unternehmen. Ganz nebenbei wird das Portemonnaie geschont und man trifft andere Besucher bei Kaffee und Kuchen.

Konsumentenschutz: Förderer und Coach der Reparaturkaffees
Der Konsumentenschutz fördert und koordiniert die Deutschschweizer Reparatur-Organisationen. Er hilft bei der Gründung von neuen Repair Cafés mit kostenloser Anleitung, Beratung, Flyern, Plakaten sowie einer Haftpflichtversicherung.

Das Engagement des Konsumentenschutzes zeigt Früchte: 2014 gründete der Konsumentenschutz das Repair Café Bern. Mittlerweile gibt es über 100 Repair Cafés in der Schweiz. Der Konsumentenschutz unterstützt die Repair Cafés als Reaktion auf die Hersteller-Strategie des geplanten Verschleisses von Gegenständen.

Bereits im Jahr 2013 prangert der Konsumentenschutz die sogenannte geplante Obsoleszenz an und veröffentlicht ein umfangreiches Dossier.


Medienkontakt:
Raffael Wüthrich
Telefon 031 370 24 24
info@konsumentenschutz.ch

Über Stiftung für Konsumentenschutz:
Die Stiftung für Konsumentenschutz wurde 1964 von vier Arbeitnehmer- und Konsum-Organisationen als privatrechtliche Stiftung gegründet mit dem Zweck, die Interessen der Konsumentinnen und Konsumenten zu wahren. Sie hat ihren Sitz in Bern.

Die Stiftung für Konsumentenschutz vertritt seit 1964 engagiert und unabhängig die Interessen der Konsumentinnen und Konsumenten gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Sie nimmt aktiv am politischen Prozess teil.

Bereits im Parlament und in der Gesetzgebung müssen die Rechte der Konsumentinnen und Konsumenten gegenüber den Ansprüchen und Forderungen der Wirtschaft die Waage halten.

Die Stiftung für Konsumentenschutz versteht sich als Lobbyistin und Anwältin der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten und verhandelt mit der Wirtschaft auf Augenhöhe.

Der Konsumentenschutz bewahrt stets seine Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit und nimmt weder von der Wirtschaft noch von der Politik Spenden an.


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