Neue Kontroll-Praxis im ZVV wegen SwissPass

08.06.2015 | 09:40 Uhr | ZVV

Uhr Lesedauer: 2 Minuten


08.06.2015, Mit der Einführung des neuen SwissPass entfallen in den Bussen im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) die abendlichen Einstiegskontrollen durch den Chauffeur. Stattdessen werden neu auch am Abend Kontrollangestellte die Tickets der Fahrgäste stichprobenweise überprüfen. Seit dem 1. Juni werden übergangsweise beide Kontrollen durchgeführt. Die komplette Umstellung erfolgt ab dem 1. August.

Für Busfahrten ab 21.00 Uhr sowie im Nachtnetz gilt im ZVV der Vordereinstieg: Das Fahrpersonal kontrolliert bzw. verkauft die Tickets. Die Einführung des nationalen SwissPass bringt eine Anpassung des Kontrollvorgangs mit sich.

Weniger Verzögerungen beim Einstieg
Aus Sicherheitsgründen steigen die Fahrgäste auf Buskursen nach 21 Uhr und im Nachtnetz weiterhin in der vordersten Tür zu. Aber ab 1. August kontrollieren nicht mehr die Chauffeure die Tickets der Fahrgäste. Neu werden auch auf diesen Kursen stichprobenartige Kontrollen durchgeführt, wie sie bereits tagsüber auf dem gesamten Netz des ZVV vorkommen.

Grund für diese Änderung ist die neue Chipkarte SwissPass. Seit dem 1. Juni läuft der Testbetrieb und ab dem 1. August 2015 wird der SwissPass flächendeckend eingeführt. In einer Anfangsphase sind darauf das Generalabonnement und das Halbtax hinterlegt. Die Kontrolle des SwissPass geschieht mittels einer elektronischen Abfrage, die etwas mehr Zeit benötigt als die bisherige Kontrolle durch den Chauffeur. Sie ist dafür eindeutig und präzise. Damit das Fahrpersonal durch die Kontrolle nicht aufgehalten wird, übernehmen neu die Kontrollangestellten im ZVV diese Aufgabe. Dadurch beschleunigt sich der Fahrgastzustieg. Der Ticketkauf beim Chauffeur bleibt unverändert.


Medienkontakt:
ZVV-Medienstelle Halima Bakari Telefon: 043 288 48 46



--- ENDE Pressemitteilung Neue Kontroll-Praxis im ZVV wegen SwissPass ---



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Über ZVV - Zürcher Verkehrsverband:

Der ZVV ist der grösste Verkehrsverbund der Schweiz. Er übernimmt die strategische Gesamtplanung sowie die Koordination, Vermarktung und Finanzierung des öffentlichen Verkehrs im Kanton Zürich.

Im ZVV fahren jährlich über 600 Millionen Fahrgäste. Der ZVV selbst ist nicht operativ tätig, die Fahrleistungen übernehmen ausschliesslich die Verkehrsunternehmen. Im langjährigen Durchschnitt deckt der ZVV rund zwei Drittel der Kosten durch Ticketeinnahmen und Nebenerträge. Die restlichen Kosten übernehmen je zur Hälfte der Kanton Zürich und die 162 Gemeinden im Kanton.

Der ZVV vereint über 30 Verkehrsunternehmen unter einem Dach. Im Sinne einer effizienten Zusammenarbeit wird das Verbundgebiet in acht Marktregionen mit acht so genannten marktverantwortlichen Verkehrsunternehmen (MVU) aufgeteilt.


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