Das zeige sich einerseits daran, dass jede zweite Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln kombiniert wurde. Andererseits haben sich die Fahrzeuge gut über das Stadtgebiet verteilt, sodass Umplatzierungen nur selten nötig waren.
Mehrere Faktoren für Rückzug
Während sich zu Beginn viele Kunden für das Angebot registrierten, stagnierte die Zahl zuletzt immer stärker (7'500). Dies insbesondere, weil jüngere Jahrgänge mit der Autoprüfung nicht automatisch zum Rollerfahren berechtigt sind. "Diesen Effekt haben wir sicherlich unterschätzt", weiss Lötscher. Hinzu kommen eine verschärfte Konkurrenzsituation in Zürich, seitens Stadt neu erhobene Abgaben sowie Herausforderungen im technologischen Bereich.
Insbesondere das Zusammenspiel der verschiedenen Hard-/Softwarekomponenten wie Bordcomputer oder Topcase erwies sich als fehleranfällig und kostenintensiv. Lötscher konkludiert: "In Zukunft hätte es weitere grosse Investitionen benötigt, sodass ein rentabler Betrieb in weite Ferne gerückt wäre." Deshalb hat Mobility entschieden, die Dienstleistung einzustellen. "Wir bedauern diesen Schritt sehr. Trotzdem bleiben wir am Ball: Sehen wir in Zukunft die Möglichkeit, einen anderen Zweiradservice nachhaltig anzubieten, werden wir diese packen."
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