Beliebte Fruchtsäfte aus fairem Handel: Max Havelaar (Schweiz) darf auf ein erfolgreiches 2007 zurückblicken. Besonders erfreulich sei die Situation bei den Fruchtsäften gewesen: «Dank neuen Handelspartnern wie der Rivella AG konnten wir den Umsatz in der Kategorie der Säfte mehr als verdoppeln», so Martin Rohner, Geschäftsleiter der Max Havelaar-Stiftung (Schweiz). Dass die Michel-Säfte in ihrer markanten 2-dl-Portionen-Flasche in der Gastronomie sehr beliebt sind, schlägt sich auch in den Zahlen von Max Havelaar nieder, wie Martin Rohner bestätigt: «Bereits ein Viertel des Saftes aus fairem Handel wird heute in der Gastronomie konsumiert.»
Rund CHF 65'000.— an Prämiengeldern erwirtschaftet: Im Frühjahr 2007 brachte die Rivella AG ihre drei Michel-Orangensaftprodukte (Orange Premium, Bodyguard und Orange-Passion) unter dem Gütesiegel Max Havelaar auf den Markt. Dass die Konsumenten immer öfters Getränke aus fairem Handel wählen, kommt direkt den Produzenten und Arbeitern auf den Plantagen im Süden zu gute. Insgesamt rund CHF 65'000.— an Prämiengeldern erwirtschaftete alleine Michel mit seinen drei Produkten. Franz Rieder, CEO der Rivella Gruppe, ist entsprechend stolz auf das Erreichte: «Michel Fair Trade ist gut angelaufen. Wir freuen uns, dass dank den Prämiengeldern auf den Plantagen in Brasilien und Kuba wichtige soziale Projekte umgesetzt werden konnten.» So werden die Prämiengelder von den Produzentenorganisationen konkret eingesetzt für Kredite, die den Arbeitern den Kauf von Land ermöglichen, für Computer- oder Kunsthandwerkkurse, für kostenlose Zahnarztbesuche oder das Ausstellen von Personalpapieren. Alles Sachen, die für Pflückerinnen und Pflücker im Süden nicht selbstverständlich sind.
Alle profitieren vom fairen Handel: Die erwirtschafteten Prämiengelder sind aber nur ein Teilaspekt des fairen Handels. Die internationalen Standards des fairen Handels (FLO) gewähren den Produzenten im Süden garantierte Mindestpreise und den Pflückern und Plantagenarbeitern Mindestlöhne, verbesserte Arbeitsbedingungen und Sozialleistungen. Schlussendlich profitieren alle vom fairen Handel.
Aus diesem Grund stelle die Partnerschaft mit Max Havelaar für Rivella auch ein Engagement aus Überzeugung dar, versichert Franz Rieder. Mit dem Orangensaft hat das Unternehmen einen erfolgreichen Anfang gemacht. Jetzt wird geprüft, welche Fruchtsaftrohstoffe in nächster Zeit noch umgestellt werden können. Voraussetzung dafür: die hohen Qualitätsansprüche müssen erfüllt und die Rohstoffe in ausreichender Menge verfügbar sein.



