Der Kunde profitiert von Kostenreduktionen bei maximalem Produktionsausstoss Bei der Entwicklung der BrickMaster stand das Kundenbedürfnis im Zentrum, wertvolle multikristalline Silizium-Ingots möglichst schnell, präzise und zu tiefsten Herstellkosten für die Weiterbearbeitung im Herstellprozess von dünnen und hochwertigen Silizium-Wafer (Scheiben) aufzutrennen. Nach nur sechs monatiger Entwicklungszeit kann Meyer Burger ihren Kunden nun eine Drahtsäge präsentieren, welche diese Anforderungen optimal erfüllt.
Modulares Konzept – Maximale Maschinenauslastung Die gesamte Maschine basiert auf dem modularen Konzept der markterprobten und erfolg- reichen Drahtsägetechnoloigen der Modelle DS264 und DS271. Das Drahtfeld zum Trennen des multikristallinen Silizium-Ingots wird über vier Umlenkungsrollen ‚Pulleys’ und ent- sprechend unabhängige Antriebsmotoren kontrolliert und gesteuert. Damit wird die gleichmässige Spannung des Drahtfeldes sichergestellt und das Risiko für einen Drahtriss minimiert.
Die deutlich verbesserte Maschinenauslastung bedeutet einen um 10 % erhöhten Produktionsausstoss was über die ganze Wertschöpfungskette der Wafer-Herstellung zu markant tieferen ‘Cost of Ownership’ führt. Die BrickMaster setzt auch neue Massstäbe in Bezug auf die Verbrauchsmaterialien. Gegenüber anderen im Markt verfügbaren Anlagen dieser Art konnten bei der BrickMaster die kostentreibenden Verschleissteile wie Drahtführungs- und Umlenkungsrollen um rund 30 Prozent reduziert werden. Pro geschnittenen Silizium-Brick sichert die BrickMaster somit einen Kostenvorteil von rund 5 – 7 % für das Verbrauchsmaterial und rund 8 % für die Herstellkosten. Ein herausragendes Produkt- merkmal ist die vollständig und parallel zum Produktionsprozess bedienbare Schneideeinheit. Während eines laufenden Trennprozess kann parallel eine zweite Schneideeinheit neu mit einem Drahtfeld aufgespannt oder Wartungsarbeiten an dieser durchgeführt werden. Damit wird die Maschinenauslastung um über 65 Prozent erhöht. Dieser Bedienprozess ist einzigartig in der Industrie und unterstreicht die führende Position der Meyer Burger Technologie Gruppe innerhalb der Photovoltaik.
Aktuelle Marktsituation erlaubt noch keine Rückkehr zur Normalität Am 24. Februar 2009 informierte die Gruppengesellschaft Meyer Burger AG mit Produktions- standort in Thun, über eine befristete Einführung von Kurzarbeit vom 2. März bis 31. Mai 2009. Von der Kurzarbeit betroffen sind Mitarbeitende aus dem Bereich Produktion. Die ersten Anzeichen einer wirtschaftlichen Stabilisierung und das kürzlich von der chinesischen Regierung bekanntgegebene starke Solar-Förderprogramm für China hatten kurz- und mittelfristig noch keinen unmittelbar positiven Einfluss auf die Auslieferungssituation bei den asiatischen Kunden. Die Meyer Burger AG wird deshalb die Kurzarbeit auch über die Sommermonate hinaus weiterführen. Von der Kurzarbeit ausgenommen sind weiterhin die Bereiche Forschung & Entwicklung, Maschinen- und Softwareentwicklung, Services, Marketing, Verkauf und Finanzen.



