Um die klinischen Prozesse weiterzuentwickeln, beabsichtigt das Luzerner Kantonsspital (LUKS) in Luzern die Notfall- und Intensivstationen aus betrieblichen und personellen Gründen räumlich zusammenzulegen. Dies ist innerhalb der bestehenden Bauten nicht möglich. Vorgesehen ist deshalb für die beiden Medizinbereiche ein neues Gebäude unter dem Namen: «Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin (ZNI)».
Der viergeschossige Neubau mit einer Länge von 77 Meter und einer Breite von 21.5 Meter wird nordseitig an den Sockel des Spitalzentrums gebaut. Der Standort bietet grosse betriebliche Chancen, da die eng verbundenen akutmedizinischen Funktionsbereiche (Intensivmedizin, Notfallmedizin, Aufwachraum, Anästhesie, Operationssäle und Radiologie) dadurch räumlich sehr eng zusammenrücken. Der Bezug des Neubaus ist auf Ende 2016 geplant.
Zum Wohle unserer Patienten Das LUKS als Zentrumsspital der Zentralschweiz ist darauf angewiesen, sich weiterentwickeln zu können. Die örtliche Konzentration aller akutmedizinischen Ressourcen und die Zusammenlegung der heute getrennten Intensivstationen (Chirurgie und Medizin) zu einem interdisziplinären Zentrum für Intensivmedizin gehören zu einer zeitgemässen und effizienten akutmedizinischen Versorgung. «Die durch den Neubau ermöglichte Optimierung der klinischen Prozesse zielt darauf, der zunehmenden Anzahl Patienten auch weiterhin eine hochstehende medizinische Betreuung zu gewährleisten», erklärt Benno Fuchs, Direktor/CEO des LUKS.
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