08.11.2011, Nach rund 10 Jahren kontinuierlicher Reallohnerhöhung von nominal über 20% haben der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung von Coop entschieden, für 2012 im Sinne einer nachhaltigen Geschäftspolitik auf eine Lohnerhöhung zu verzichten.
Die sich abschwächende Konsumentenstimmung und der erhöhte Druck aufgrund des Grenztourismus haben die Entwicklung des Detailhandels deutlich gebremst. Coop sieht für 2012 keine wesentliche Veränderung dieses Trends. Der Detailhandel ist eine personalintensive Branche mit tiefer Rendite. Nach Jahren mit wesentlicher Lohnerhöhung wird Coop deshalb die Löhne für 2012 grundsätzlich nicht erhöhen. Für strukturelle Anpassungen bis zu einem Monatslohn von 6000 Franken werden jedoch 0,3% der Lohnsumme zur Verfügung gestellt.
Coop steht nach wie vor auf gesunden Füssen. Und dies soll so bleiben. Im Sinne einer langfristigen strategischen Planung will Coop sicherstellen, dass sie auch in Zukunft ihre Aufgaben uneingeschränkt erfüllen kann.
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