Gemäss dem homegate.ch-Angebotsmietindex sind die Angebotsmieten in der Schweiz im Juli 2010 um 0,1 Prozent gestiegen. Der aktuelle Indexstand für die gesamte Schweiz liegt somit bei 115,8 Punkten. Der Anstieg innert Jahresfrist beträgt 1,3 Prozent.
Zu diesem Ergebnis kommt der homegate.ch-Angebotsmietindex, der vom Immobilienportal homegate.ch in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben wird. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen.
Sinkende Angebotsmieten in Basel und Zürich, Bern leicht höher
Im Juli 2010 verteuern sich die Angebotsmieten in Bern um 0,1 Prozent auf 118,9 Punkte. Mit einem Rückgang von 0,1 bzw. 0,3 Prozent verzeichnen Zürich und Basel leicht sinkende Angebotsmieten (Indexstand: 115,0 bzw. 109,3 Punkte). Im Vergleich zum Vorjahresmonat steigen die Angebotsmieten in Zürich um 1,2 Prozent, in Bern um 2,3 Prozent und in Basel um 0,7 Prozent.
Neue Wohnungen leicht teurer
In den Segmenten der kleinen, grossen sowie alten Wohnungen kann im Juli 2010 keine Veränderung gemessen werden. Einzig das Segment der neuen Wohnungen weist mit plus 0,2 Prozent eine Mietpreisteuerung (Indexstand: 117,0 Punkte) auf. Im 12-Monate-Vergleich klettern die Angebotsmieten der grossen Wohnungen um 2,1 Prozent, während die Angebotsmieten der neuen Wohnungen um 1,3 Prozent steigen. Bei den alten und kleinen Wohnungen beträgt der Zuwachs 1,4 bzw. 1,0 Prozent.
Qualitätsbereinigung
Die Entwicklung der Angebotsmietpreise für die Schweiz wird um die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Der Vorteil dieser so genannten hedonischen Methode liegt darin, dass die wirkliche Mietpreisentwicklung für neue und wieder zu vermietende Wohnungen auf homegate.ch abgebildet wird. Der homegate.ch- Angebotsmietindex ist der einzige qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz.
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