23.11.2012, Die Sozialpartner Holzbau Schweiz, Unia, Syna, Baukader Schweiz und KV Schweiz haben die jährlich stattfindenden Lohnverhandlungen abgeschlossen und für die Schweizerische Holzbaubranche eine Zusatzvereinbarung für das Jahr 2013 verabschiedet.
Aufgrund der Stufenanstiege in den ersten zehn Erfahrungsjahren steigen die Löhne im Holzbaugewerbe im Jahre 2013 um durchschnittlich 1.8 bis 2.8 Prozent. Dabei werden vor allem die Berufserfahrung in Funktion, die individuellen Fort- und Weiterbildungen und die verschiedenen Anstellungsfunktionen berücksichtigt. Von Stufenanstiegen profitieren ca. 70 Prozent der Mitarbeitenden direkt.
Eine generelle Erhöhung der bestehenden Mindestlöhne in den Branchenfunktionen kam nicht zustande, da nach wie vor eine Minusteuerung besteht. Jedoch profitieren die Angestellten im kaufmännischen Bereich von Mindestlohnanpassungen in der Höhe von 90 bis 100 Franken. Das bedeutet, die Mindestlöhne für Kaufmänner und Kauffrauen EFZ betragen neu 4100 Franken, für das übrige kaufmännische Personal 3800 Franken.
Zudem werden die Löhne der Holzbau-Lernenden leicht erhöht bzw. aufgerundet. Ergänzend dazu werden die Entschädigungen für Mittag- und Nachtessen bei auswärtiger Arbeit von 16 auf 18 Franken angepasst.
Laufende Verhandlungen in den Bereichen Kaution, Bildungsfonds und Branchenlösung Generationenmanagement (inkl. Altersentlastung) werden im Jahr 2013 weitergeführt. Für die Anhebung der erwähnten Mindestlöhne bzw. Spesen nach Zusatzvereinbarung 2013 wurde beim Bundesrat die Allgemeinverbindlichkeit beantragt.
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