30.03.2022 | 10:51 Uhr
| Touring Club Suisse (TCS)
Lesedauer: 2 Minuten
30.03.2022, Bern (ots) - E-Bikes liegen ungebrochen im Trend. Insgesamt wurden 2020 über171'000 Stück verkauft.
Über 20'000 der verkauften E-bikes sind "schnelle E-Bikes" auch S-Pedelecs genannt. Diese haben
eine Motorunterstützung bis 45km/h und stehen deshalb bei Pendlern hoch im Kurs. Gemeinsam mit
Kassensturz und Velojournal hat der TCS 9 der am häufigsten verkauften, schnellen E-Bike-Modelle
getestet.
Mit dem Test sollen inbesondere schnelle E-Bikes mit vielversprechender, innovativer Technik
miteinander verglichen werden. Der Fokus liegt dabei auf Modellen, welche im Alltag vor allem für
das tägliche Pendeln zum Arbeitsplatz verwendet werden.
Die Test-Bikes wurden anhand der
folgenden Kriterien ausgewählt:
- Motorenunterstützung bis 45 km/h
- Preis: CHF 4000 - 8000.-
- Möglichst viel verkaufte Bikes, falls möglich mit Diamant-
Rahmen (alternativ Trapez-Rahmen), ausgestattet mit Schutzblech, Gepäckträger, Ständer und
Licht
- Möglichst grosse Vielfalt an unterschiedlichen Antrieben
Das Test Setup
An allen Test-Bikes wurden von Experten Brems-, Beleuchtungs-, Belastungs- und
Reichweitentests durchgeführt und die Qualität anhand einer detaillierten Komponentenbewertung
erhoben. Auf dem Zweirad-Prüfstand der Hochschule Luzern wurden die Fahrzeuge unter
Laborbedingungen miteinander verglichen. Zudem haben Laien die Bikes in einem Praxistest
gefahren und aus ihrer Sicht bewertet.
Empfehlungen
- S-
Pedelecs eignen sich gut für Pendelstrecken bis etwa 20 Kilometer je Weg
- Mit dem S-Pedelec
fährt man am Stau vorbei und ist je nach Distanz schneller unterwegs als mit dem Auto
- S-
Pedelecs mit Heckmotor beschleunigen grundsätzlich stärker als jene mit Mittelmotor und erreichen
auch in der Ebene locker Geschwindigkeiten von 45 km/h. In steilem Gelände ist die
Motorenunterstützung aber limitiert.
- S-Pedelecs mit Mittelmotor sind etwas weniger schnell,
sind aber in jedem Gelände gut fahrbar
- Wer den Akku zum Laden entfernen muss, sollte
darauf achten, dass der Ein- und Ausbau einfach möglich ist
- Das relativ hohe Gewicht der S-
Pedelecs ist beim Fahren kein Problem. Wer sein Bike in einen Keller tragen will, spürt das Gewicht
aber sehr wohl.
- S-Pedelecs müssen die signalisierten Radwege nutzen, müssen aber auf der
Strasse bleiben, wenn Fahrradspuren als Fussweg mit Zusatztafel "Velo gestattet" signalisiert
sind
- Ein schnelles E-Bike ist nicht nur praktisch, es macht auch Spass
- Wer ein S-
Pedelec für längere Touren benutzen will, braucht entweder einen Ersatzakku oder
- sollte nicht
die maximale Unterstützungsstufe nutzen
Pressekontakt:
Daniel Graf
Mediensprecher TCS
058 827 34 41
daniel.graf@tcs.ch
--- ENDE Pressemitteilung TCS - S-Pedelecs im Test: Welches ist das beste schnelle E-Bike? ---
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Über Touring Club Suisse (TCS):
Seit seiner Gründung 1896 in Genf steht der Touring Club Schweiz im Dienst der Schweizer Bevölkerung. Er engagiert sich für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung in der persönlichen Mobilität, politisch wie auch gesellschaftlich. Mit über 2000 Mitarbeitenden und 23 regionalen Sektionen bietet der grösste Mobilitätsclub der Schweiz seinen über 1,6 Millionen Mitgliedern eine breite Palette von Dienstleistungen rund um Mobilität, Gesundheit und Freizeitaktivitäten an.
Alle 70 Sekunden erfolgt eine Hilfeleistung. 200 Patrouilleure sind jährlich mit etwa 361'000 Einsätzen auf Schweizer Strassen unterwegs und ermöglichen in mehr als 80 % der Fälle eine sofortige Weiterfahrt. Die ETI-Zentrale organisiert jährlich etwa 63'000 Hilfeleistungen, darunter 3500 medizinische Abklärungen und über 1300 Repatriierungen. TCS Ambulance ist der grösste private Akteur für Rettungsdienst und Krankentransport in der Schweiz mit 400 Mitarbeitenden, 22 Logistikbasen und rund 45'000 Einsätzen pro Jahr. Die Rechtsschutz-Büros bearbeiten 52'000 Fälle und geben rund 10’000 Rechtsauskünfte.
Seit 1908 setzt sich der TCS ein für mehr Sicherheit in der Mobilität – möglich dank der Mitgliedschaft. Er entwickelt Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen, testet Mobilitätsinfrastrukturen und berät Behörden. Der TCS verteilt jedes Jahr rund 115'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich.
Mit 32 Plätzen und rund 900'000 Logiernächten ist der TCS auch der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 43’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.
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