14.12.2010, Die IVF HARTMANN GRUPPE konzentriert das Wattegeschäft zukünftig in Neuhausen. Die Produktion der Kistler AG (Gommiswald/SG) wird im Laufe der kommenden zwei Jahre in den Standort Neuhausen integriert.
Der Verwaltungsrat der IVF HARTMANN Holding AG hat sich wiederholt ausdrücklich für die Erhaltung des Produktionsstandortes Schweiz ausgesprochen. Es werden alle möglichen Massnahmen ergriffen, die zur nachhaltigen Sicherung der Arbeitsplätze in der Schweiz führen.
Die externen Rahmenbedingungen im Wattegeschäft werden jährlich anspruchsvoller. Der Eintritt von ausländischen Handelsketten und Discountern in den Schweizer Markt sowie die massiv gestiegenen Rohstoffpreise für Baumwolle verschärfen die Lage zusätzlich. Um im hart umkämpften Wattegeschäft als Schweizer Produzent konkurrenzfähig zu bleiben, ist es erforderlich, die Kostenstrukturen zu optimieren. In diesem Zusammenhang müssen die Prozesse gestrafft und die Produktivität weiter erhöht werden.
Im Rahmen der strategischen Ueberlegungen wurde entschieden, das Wattegeschäft zukünftig in Neuhausen zu konzentrieren. Die Produktion der Kistler AG, eine 100%ige Tochter der IVF HARTMANN AG, wird im Laufe der kommenden zwei Jahre in den Standort Neuhausen integriert.
Das operative Geschäft der Kistler AG wird im Rahmen eines mehrstufigen Verlagerungsprojektes in die IVF HARTMANN AG integriert. Die Planung sieht einen schrittweisen Rückzug vor, der voraussichtlich Ende 2012 abgeschlossen sein wird.
Die IVF HARTMANN GRUPPE strebt eine sozialverträgliche Lösung an. Es besteht ein Sozialplan und die siebzehn Mitarbeitenden werden bei der Neuorientierung aktiv unterstützt und begleitet.
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