Den Umsatz-Rückgang begründet die IVF Hartmann-Gruppe in einem Communiqué mit Umstrukturierungen. So wurde 2007 die Vlesia GmbH an die deutsche Hartmann Beteiligungen GmbH verkauft, womit deren Umsatz nicht mehr in der Bilanz des Schweizer Konzernteils IVF Hartmann erscheint.
Zudem wurde aus der produzierenden IVF Technology eine Servicegesellschaft. Das ist auch der Grund für den Stellenabbau um 29 auf 344 Personen. Ausserdem habe 2007 ein Grosskunde weniger gekauft, weil er seine Lager noch 2006 aufgefüllt habe, teilt die IVF mit.
Liegenschaftsverkäufe fördern Gewinn
Das Betriebsergebnis vor Steuern (EBIT) sank um 7,7 Prozent auf 6,12 Mio. Franken. Durch den Verkauf einer Liegenschaft stieg der Konzerngewinn trotzdem um 56,6 Prozent auf 6,19 Mio. Franken. Das soll den Namensaktionären dieses Jahr eine um 5 Prozent gestiegene Dividende von 9,80 Franken pro Aktie eintragen.
Der Liegenschaftenverkauf liess das Anlagevermögen der IVF Hartmann-Gruppe um 26,2 Prozent auf knapp 25 Mio. Fr. sinken. Gleichzeitig wurde der Erlös zur Schuldenamortisation verwendet, was die Fremdkapitalanteile der Firmengruppe von 41,5 auf 29,4 Prozent sinken liess.
Er beträgt noch 18,8 (29) Mio. Franken. Das Eigenkapital belief sich Ende 2007 auf 45,2 (40,9) Mio. Franken.



