Die Aktion der regionalen Caritas-Organisationen findet sowohl in den grossen Städten als auch in kleineren Orten statt. Brücken, Gebäude, zentrale Plätze und Weihnachtsmärkte erstrahlen im Lichtermeer. Vielerorts wird zudem ein familienfreundliches, besinnliches Rahmenprogramm geboten. Armut ist oft unsichtbar, darum lädt Caritas alle ein, vorbeizukommen und ebenfalls eine persönliche Kerze anzuzünden - als gemeinsames Zeichen der Unterstützung.
Gemäss
Das Leben wird teurer: Armut verschärft sich
Seit 2014 nimmt die Armut in der Schweiz zu. Die aufs neue Jahr erneut steigenden Krankenkassenprämien werden die Lage von Menschen, die bereits jetzt in prekärer finanzieller Situation leben, weiter verschärfen. Erschwerend kommt dazu, dass Menschen mit tiefen Einkommen überdurchschnittlich unter den Preissteigerungen bei den Lebenskosten leiden. Insbesondere die Preise für Grundnahrungsmittel sind deutlich stärker gestiegen als die allgemeine Teuerung.
Ein leuchtendes Zeichen für eine gerechtere Welt
Hunderte Freiwillige verwandeln am 9. Dezember öffentliche Plätze in strahlende Kerzenmeere und unterhalten mit einem individuellen Begleitprogramm. Jede Kerze ist ein Signal für die Solidarität. Mit dieser Kampagne macht Caritas in der Adventszeit auf die von Armut betroffenen Menschen in der Schweiz aufmerksam.
"Armut hat oft soziale Isolation zur Folge. Gerade in der Weihnachtszeit ist es besonders schwierig, wenn das Geld an allen Ecken und Enden fehlt", sagt Christine Gerstner, Koordinatorin des Anlasses für die Caritas-Regionalstellen. "Wir möchten mit dieser schweizweiten Aktion die Gelegenheit bieten, einen Moment innezuhalten und Betroffenen Unterstützung zu zeigen", so Gerstner. Die Veranstaltungen beginnen bei Dämmerung und sind offen für alle.
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Caritas Regionalstellen:
Die verschiedenen Caritas-Organisationen in der Schweiz sind unabhängige, selbständige Vereine. Sie setzen sich in in ihren jeweiligen Regionen für armutsbetroffene Familien und sozial benachteiligte Menschen ein, unabhängig von deren Nationalität und Weltanschauung.
Pressekontakt:
Andreas Reinhart
Mediensprecher Caritas Zürich
Tel. 079 429 38 58





