Kumuliert nach 9 Monaten legte der Auftragseingang um 21% zu, wobei sich die Nachfrage in der Fiberoptik mit einem Plus von 48% besonders dynamisch entwickelte. Der ausgewiesene Umsatz bewegte sich mit CHF 560.8 Mio. knapp auf Vorjahresniveau, womit im dritten Quartal der Rückstand zur Jahresmitte von gut 5% aufgeholt werden konnte. Organisch, das heisst bereinigt um Währungs- und Kupfereffekte, betrug das Wachstum 3%.
Für das Gesamtjahr bestätigt HUBER+SUHNER die Prognose vom August und erwartet ein Umsatzwachstum von 2–4% bei einer EBIT-Marge, die leicht über dem Zielband von 6–9% liegen dürfte.
Hochfrequenz auf dem Wachstumspfad
Die Steigerung des Auftragseingangs um 18% und das Umsatzplus von 5% im Geschäftsbereich Hochfrequenz waren vor allem auf die deutlich höhere Nachfrage aus den Kommunikationsmärkten sowie Erfolgen im Bahnmarkt zurückzuführen. Weiterhin verhalten entwickelte sich die Nachfrage in der Raumfahrt und Wehrtechnik, während sich die übrigen industriellen Anwendungen etwa auf Vorjahresniveau bewegten.
Deutlich mehr Aufträge in der Fiberoptik
Der Auftragseingang in der Fiberoptik war auch im dritten Quartal ausgesprochen hoch. Der Zuwachs in den vergangenen 9 Monaten von 48% ist insbesondere auf die erfolgreiche Verbreiterung der Kundenbasis im Fiber-to- the-Antenna-Geschäft zurückzuführen. Haupttreiber hinter dieser erfreulichen Entwicklung ist der Ausbau der Mobilfunknetze auf den LTE/4G-Standard. Der Umsatz nahm im dritten Quartal deutlich an Fahrt auf und konnte so den Rückstand von 10% aus dem ersten Halbjahr wettmachen.
Mehr Aufträge und weniger Umsatz in der Niederfrequenz
Trotz des nach wie vor negativen Basiseffekts aus dem Solarmarkt, erzielte der Geschäftsbereich Niederfrequenz in den ersten 9 Monaten eine Steigerung des Auftragseingangs um 5%. Der Umsatz hingegen gab gegenüber Vorjahr um insgesamt 5% nach. Weiterhin positiv entwickelt sich das Geschäft im Bahnmarkt, wo vor allem in China grosse Zuwächse zu verzeichnen sind. Das Marktsegment Automobil und die industriellen Anwendungen ausserhalb des Solarbereichs bewegten sich circa auf Vorjahresniveau.
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