Höhere Preise für Inlandprodukte … Für den vom Bundesamt für Statistik berechneten Produzentenpreisindex stellte man im Juni 2008 einen Anstieg um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat fest. Sein Stand beträgt 111,7 Punkte (Basis Mai 2003 = 100). Gegenüber dem Vorjahr lag das Preisniveau um 4,4 Prozent höher. Der Index zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht berücksichtigt.
Preiserhöhungen registrierte man insbesondere für Mineralölprodukte (+7,6% gegenüber dem Vormonat, +34,1% gegenüber Juni 2007). Steigende Preise gegenüber dem Vormonat verzeichneten auch Stahl, Stahlrohre, Drahtwaren und Schrott. Teurer wurden ebenfalls pflanzliche Fette und Öle, Produkte der Bauschreinerei und des Innenausbaus sowie Möbel. Tiefere Preise wurden dagegen vor allem für Rohmilch, Gemüse und Produkte aus Nicht- Eisenmetallen beobachtet.
… und für Importprodukte Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Importpreisindex nahm im Juni 2008 gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent zu. Sein Stand liegt bei 114,4 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Im Vergleich zum Vorjahr lag das Preisniveau um 4,7 Prozent höher. Der Importpreisindex zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für importierte Produkte.
Höhere Preise registrierte man insbesondere für Erdöl (roh) und Mineralölprodukte (Benzin, Diesel, Flugpetrol, Heizöl, Schmieröle, Reinbitumen). Die Preise importierter Mineralölprodukte stiegen im Durchschnitt innerhalb Monatsfrist um 10,1 Prozent, gegenüber dem Juni 2007 um 47,6 Prozent. Preisaufschläge verzeichneten auch Fleisch, Kakaobutter, Erdgas, Stahl und verschiedene Stahlprodukte. Preisrückgänge zeigten demgegenüber vor allem Ackerbauprodukte, Gartenbauprodukte, Nichteisen-Metalle und Produkte daraus sowie Computersysteme und nachrichtentechnische Geräte.



