03.03.2011 | 08:45 Uhr
| Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (HEKS)
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03.03.2011, HEKS blickt auf ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr 2010 zurück. Der Ertrag aus Spenden
und Legaten liegt mit 26,9 Millionen Franken um 19% über dem Ergebnis des Vorjahres.
Davon entfallen 6,7 Millionen Franken auf die Humanitäre Hilfe.
Diese grosszügige Unterstützung erhielt HEKS insbesondere nach dem Erdbeben in Haiti und den Überschwemmungen in Pakistan. Aber auch in anderen Ländern wie Niger, Kolumbien, Philippinen oder Albanien leistete HEKS dank zahlreichen Spenden Soforthilfe nach Naturereignissen.
Der Gesamtertrag – der ausser den Spenden auch die Beiträge der Kirchen, der Glückskette, von Bund, Kantonen, Gemeinden sowie die Erträge aus Dienstleistungen miteinschliesst – liegt mit 61,8 Millionen Franken so hoch wie nie mehr seit dem Tsunami- Jahr. Besonders erfreulich ist dabei, dass die Erträge auch ohne die Zuwendungen für die Humanitäre Hilfe mit 48,6 Millionen Franken leicht über dem Vorjahresergebnis liegen.
Mit diesen Mitteln wurde im Ausland unter anderem etwa 173'000 Menschen der Zugang zu Trinkwasser ermöglicht, konnten rund 2500 Basisgruppen, Kooperativen und NGOs unterstützt und somit institutionell gestärkt werden. 945'000 Menschen konnte dank Unterstützung von HEKS der Zugang zu öffentlichen Diensten wie Schule, Gesundheit, Altersvorsorge oder zu staatlichen Systemen ermöglicht werden.
Im Inland wurden zum Beispiel 17'216 Einsatzstunden für interkulturelle Übersetzungen und Vermittlungen sowie pädagogische Begleitungen in rund 50 Sprachen geleistet; 18 Personen wurden zu interkulturellen VermittlerInnen ausgebildet.
Medienkontakt:
Susanne Stahel
Leiterin Medien und Information
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E.: stahel@heks.ch,
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Vollständiger Artikel auf HEKS
--- ENDE Pressemitteilung HEKS: Wegen Humanitärer Hilfe: Spenden 2010 um 19% gewachsen ---
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Über Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (HEKS):
HEKS, das Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, unterstützt in über 30 Ländern auf vier Kontinenten Projekte der Entwicklungszusammenarbeit zur Bekämpfung von Armut und Ungerechtigkeit und setzt sich für ein Leben in Würde für alle Menschen ein. Gleichzeitig wirkt HEKS mit seiner entwicklungspolitischen Arbeit auf einen systemischen Wandel hin – in der Schweiz und weltweit.
HEKS leistet weltweit humanitäre Hilfe für die Opfer von Naturkatastrophen und kriegerischen Konflikten und unterstützt die kirchlich-diakonische Arbeit in Osteuropa und im Nahen Osten. In seiner Programmarbeit in der Schweiz setzt sich HEKS für die Rechte und Anliegen von Geflüchteten und sozial benachteiligten Menschen ein.
HEKS fördert mit seinen Projekten die Hilfe zur Selbsthilfe, orientiert sich dabei an den Bedürfnissen und Ressourcen der betroffenen Menschen und setzt die Projekte gemeinsam mit diesen um. In seinen weltweiten Projekten wie auch bei seiner Sensibilisierungsarbeit zu entwicklungs- und gesellschaftspolitischen Themen in der Schweiz fokussiert HEKS auf die vier Schwerpunkte Klimagerechtigkeit, Recht auf Land und Nahrung, Flucht und Migration sowie Integration.
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