"Die Bevölkerung sieht dem Beginn der Regenzeit im April mit Sorge entgegen", erklärt Alain Geiger, Projektverantwortlicher der Glückskette, "da immer noch etwa eine Million Menschen obdachlos sind oder in Notunterkünften leben." Nach der ersten Nothilfe richten sich die Helfer gezwungenermassen darauf ein, langfristige Provisorien einzurichten, um die Menschen nun auch vor möglichen Unwettern zu schützen, noch bevor der Wiederaufbau angepackt werden kann.
Die 16 Partnerhilfswerke vor Ort haben bereits tatkräftig mitgeholfen, die Versorgung der Überlebenden mit dem Nötigsten zu sichern. Die Glückskette führt mit ihnen regelmässige Koordinationssitzungen durch. In Anbetracht der hohen Zahl der Betroffenen und des Ausmasses der Schäden werden die Instandstellungen und der Wiederaufbau Monate und Jahre dauern.
Mit den über 50 Millionen Franken ist dieser Betrag nach den Sammlungen für die Opfer des Tsunami 2004 (227 Millionen Franken) und der Unwetter in der Schweiz 2000 ("Gondo", 74 Millionen Franken) das drittgrösste Sammelergebnis in der Geschichte der Glückskette.
Spenden sind weiterhin erwünscht online oder auf das Postkonto 10-15000-6 (Vermerk "Haiti") – Einzahlungsscheine der Glückskette liegen auf jeder Poststelle auf.



