Sonnenbrände in jungen Jahren erhöhen das Hautkrebsrisiko. Kinderhaut benötigt einen besonderen Sonnenschutz. “Insbesondere zwischen 11 und 15 Uhr sollte man die direkte Sonneneinstrahlung meiden”, erklärt Benjamin Furrer, Spezialist Prävention bei der Krebsliga Schweiz. Doch auf vielen Schul-, Sport- und Spielplätzen oder in Freibädern sind Kinder ungeschützt der Sonne ausgesetzt.
Pilotprojekte in den Kantonen Aargau, Bern und Jura
Die Krebsliga setzt deshalb nicht nur bei der Verhaltensänderung an, sondern auch bei der
Infrastruktur: In den Kantonen Jura und Bern wurden auf Schulplätzen klimaresistente Bäume
gepflanzt, die künftigen Generationen Schatten spenden sollen. Im Kanton Aargau läuft aktuell in
Zusammenarbeit mit mehreren Gemeinden und dem Naturama ein entsprechendes Pilotprojekt
namens
Information und Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen
Daneben
sensibilisiert die Krebsliga in ihrer Präventionsarbeit Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern, Kitas
und Kindergärten auf das Thema. So hat sie vor Kurzem das Bilderbuch «
Die wichtigsten Sonnenschutztipps
Jedes Jahr erkranken hierzulande rund 3100 Menschen an schwarzem Hautkrebs und geschätzt über 25 000 an weissem Hautkrebs. Die Schweiz hat damit eine der höchsten Hautkrebsraten Europas. Umso wichtiger ist es, sich wirkungsvoll vor UV-Strahlen zu schützen:
- Zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten bleiben
- Hut, Sonnenbrille und Kleider tragen
- Sonnenschutzmittel mit UVA- und UVB-Filter regelmässig und in genügender Menge auftragen
- Nie ins Solarium gehen – auch nicht zum «Vorbräunen» der Haut
Kontakt:
Stefanie de Borba, Medienverantwortliche Krebsliga Schweiz,





