Für die Mitarbeitenden bedeutet dies einmal mehr Verunsicherung, Sorgen und auch Wut. GE Vernova hat in den letzten Jahren bereits mehrere Restrukturierungen hinter sich - ein stetes Auf und Ab, das die Belegschaft stark fordert und die Zukunftsperspektiven unklar lässt.
Unsere Forderungen an GE Vernova:
- Ernsthafte Prüfung von Alternativen zu Entlassungen.
- Wo Stellenabbau unvermeidbar ist: Die frühzeitige Ankündigung nutzen, um Mitarbeitende bei der internen und externen Stellensuche zu unterstützen, Angebote für Weiterbildung und Umschulung bereitzustellen und den Sozialplan konsequent umzusetzen.
- Sicherung von kritischem Know-how in den Bereichen HR, IT und Finanzen.
- Faire Abgangsbedingungen und gezielte Unterstützung auch für Kaderfunktionen.
- Vermeidung von Überlastung der verbleibenden Belegschaft durch Wegfall von Stabsstellen.
- Ernsthafte Prüfung interner Versetzungen vor Kündigungen sowie frühzeitige Einbindung der Betroffenen in die Planungen.
"Auch Führungskräfte und hochqualifizierte Fachkräfte brauchen faire Abgangsbedingungen und Unterstützung bei der Neuorientierung. Gerade Grosskonzerne wie GE müssen hier mit guten Standards vorangehen und ein klares Zeichen setzen, dass Mitarbeitende in schwierigen Zeiten nicht allein gelassen werden", sagt Tanja Riepshoff, Rechtsanwältin bei Angestellte Schweiz.
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Tanja Riepshoff
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