Sehr eindrücklich wurde in Staffel fünf gezeigt, wie Sansa Stark (Sophie Turner) von ihrem Ehemann Ramsay Bolton (Iwan Rheon) in der gemeinsamen Hochzeitsnacht sexuell missbraucht wird - ein Aufschrei ging durch die Zuschauermenge: Die Szene erfülle keinen erzählerischen Zweck, sondern diene lediglich einem Schockmoment, hiess es. In den Büchern von George R. R Martin, auf denen die Fantasy-Reihe basiert, komme sie nicht einmal vor. Regisseur Jeremy Podeswa bezog auf einem Event in den Fox Studios in Australien laut 'The Telegraph' nun Stellung. Zwar liess dieser zunächst verlauten: "Es ist wichtig, dass die Produzenten keine Selbst-Zensur vornehmen. Die Show zeigt eine brutale Welt, in der schreckliche Dinge geschehen, sie wollen sich nicht allzu sehr von diesen Kritiken beeinflussen lassen", fügte schliesslich jedoch an: "Aber sie haben sie dennoch aufgenommen und verinnerlicht und die Kritiken haben sie auf eine gewisse Weise beeinflusst." Man habe auf die Diskussion reagiert, einige Dinge würden sich deshalb ändern.

In Bezug auf die fragliche Szene sagte Podeswa: "Es war eine schwierige und brutale Szene und wir wussten, dass sie eine Herausforderung für das Publikum darstellen würde." Die Kritik würde sich jedoch nicht gegen die Ausführung, sondern die Idee an sich richten. "Die Szene wurde so sensibel, wie es nur möglich war, behandelt, man sieht kaum etwas", verteidigte Podeswa die Darstellung in der vergangenen Staffel. Es ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass sich die Macher der Show dem Vorwurf der Gewaltdarstellung gegenüber sehen, bisher wurde jedoch immer betont, dass Gewalt, und damit auch Vergewaltigungen, ein Teil der Welt von 'Game of Thrones'sei.
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Quelle: vip.de
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--- ENDE Pressemitteilung Game of Thrones: Das ändert sich nach heftiger Kritik in der neuen Staffel ---
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