Zusammen mit mehreren direktbetroffenen Privatpersonen legt Helvetia Nostra Einsprache ein gegen den kantonalen Gestaltungsplan «Seilbahn Mythenquai — Zürichhorn (ZüriBahn)», welcher von der kantonalen Baudirektion Zürich festgesetzt und am 24. Mai 2019 aufgelegt wurde.
Neben fehlenden planungsrechtlichen und gutachterlichen Grundlagen verstösst das Projekt gegen zahlreiche Schutzinteressen. Zudem hätte der Bau trotz der Befristung des Seilbahnbetriebes auf fünf Jahre teilweise irreversible Eingriffe in Gartenbaudenkmäler und sensible ökologische Lebensräume zur Folge.
Helvetia Nostra erkennt in der Seilbahn keinen nennenswerten Nutzen, insbesondere auch angesichts der Tatsache, dass in Zürich bereits heute von mehreren Orten eine ähnliche Aussicht genossen werden kann, wie dies die geplante Seilbahn bieten würde. So unter anderem vom Riesenrad, welches zweimal jährlich mehrere Wochen bei der Quaibrücke aufgebaut wird. Hingegen würde mit der Seilbahn die Sicht auf das Seebecken während Jahren schwerwiegend gestört.
Die Einsprache wird koordiniert vom Verein IG Seebecken Seilbahnfrei, in welchem sich über 80 Einzelpersonen und neun Organisationen zusammengeschlossen haben, um Landschaft, Natur und Erholungsräume im Bereich des Zürcher Seebeckens zu schützen.
Medienkontakt:
IG Seebecken Seilbahnfrei
Martin Maletinsky
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