30.11.2009, Bern - Der Handelsminister der Volksrepublik China, CHEN Deming, und die Volkswirtschaftsministerin der Schweiz, Doris LEUTHARD, haben heute in Genf beschlossen, in einer Gemeinsamen Studie die Machbarkeit eines Freihandelsabkommens zwischen China und der Schweiz zu untersuchen. Ziel ist die weitere Verstärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.
Die Gemeinsame Machbarkeitsstudie wird die in Freihandelsabkommen üblichen Themen wie Waren- und Dienstleistungsverkehr, Investitionen und weitere mögliche Bereiche der Zusammenarbeit zum Gegenstand haben. Die Gemeinsame Studiengruppe wird ihre Ergebnisse den zuständigen Ministern vorlegen. Die Machbarkeitsstudie wird den beiden Regierungen als Grundlage für den Entscheid über die Aufnahme von Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen China und der Schweiz dienen.
Die beiden Minister würdigten an ihrem heutigen Treffen die Ergebnisse der beiden dieses Jahr in Beijing und Bern zur Vorbereitung der Prüfung eines Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und China mit Erfolg durchgeführten Workshops. Die Workshops haben das beiderseitige Verständnis der Komplementarität der chinesischen und der Schweizer Wirtschaft gefördert und die Möglichkeiten und Herausforderungen eines verstärkten Austausches und einer vertieften Zusammenarbeit auf der Grundlage eines Freihandelsabkommens erörtert.
Die Workshops wurden im Nachgang zum Treffen vom 27. Januar 2009 in Bern zwischen dem Premierminister der Volksrepublik China, WEN Jiabao, und dem Schweizer Bundespräsidenten, Hans-Rudolf MERZ, abgehalten. An diesem Treffen war beschlossen worden, im Hinblick auf die weitere Förderung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern eine Gemeinsame chinesisch-schweizerischen Studiengruppe zur Prüfung der Machbarkeit eines Freihandelsabkommens zwischen China und der Schweiz einzusetzen.



