Laut dem neuen Sustainability and Corporate Responsibility-Report, den Ericsson anlässlich der Jahreshauptversammlung am 9. April im schwedischen Kista vorgestellt hat, wird das Unternehmen die selbst gesteckten Ziele hinsichtlich seiner CO2-Bilanz deutlich schneller als ursprünglich geplant erreichen.
Im Jahr 2009 hatte sich Ericsson vorgenommen, die eigene CO2-Bilanz innerhalb von fünf Jahren um 40 Prozent zu verbessern. Dieses Ziel wurde nun bereits nach vier Jahren erreicht. Der Erfolg geht auf systematische Verbesserungen quer durch das gesamte Portfolio und alle Unternehmensprozesse zurück, insbesondere hinsichtlich der Energieeffizienz und der Optimierung interner Abläufe. Allein im Jahr 2012 konnte der CO2-Ausstoss bei Geschäftsreisen um 16 Prozent und beim Transport von Produkten um 12 Prozent reduziert werden.
Hans Vestberg, President und CEO von Ericsson, erklärte, dass im Jahr 2012 der Weltmarktanteil von Ericsson bei Mobilfunkinfrastruktur bei 35 Prozent gelegen habe. Ausserdem wies er darauf hin, dass „viele der wichtigsten Probleme, mit denen die Welt gegenwärtig konfrontiert ist, etwa die Urbanisierung, der Klimawandel und die Bekämpfung der Armut, mit Lösungen, die auf dem Einsatz mobilen Breitbands basieren, erfolgreich bekämpft werden könnten."
Der Ericsson Mobility-Report geht davon aus, dass bis zum Jahr 2017 rund 85 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zu 3G-Netzen haben werden. Um der steigenden Nachfrage nach energieeffizienten Lösungen bei der Netzversorgung begegnen zu können, bietet Ericsson eine ganze Reihe von technischen Lösungen an, durch die sich der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent senken lässt.
Darüber hinaus werden in dem neuen Nachhaltigkeitsbericht auch zahlreiche Projekte beschrieben, an denen sich Ericsson seit vielen Jahren beteiligt, um seiner unternehmerischen Verantwortung gerecht zu werden. Dazu gehören unter anderem Connect to Learn, eine weltweit vorangetriebene Bildungsinitiative, und die Refugees United-Plattform, deren Ziel es ist, Flüchtlingsfamilien wieder zusammenzuführen. Ericsson ist zudem Technologiepartner der PeaceEarth-Stiftung, die in Uganda und im Südsudan das Youth Peacemaker-Network ins Leben gerufen hat.
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