Zusammen mit der ausbezahlten Dividende von CHF 3.75 erreichte die Perfor-mance in den ersten sechs Monaten 9.3%. Die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise wirkt sich unterschiedlich aus. Die günstigeren Refinanzie-rungskosten erlaubten eine Verlängerung der durchschnittlichen Finanzie-rungsdauer auf 7.1 Jahre. Hingegen sank der Finanzertrag der tiefen Zin-sen wegen um CHF 0.5 Mio. Ferner wird das Ergebnis durch einen Einmal- aufwand in der Liegenschaftsbewirtschaftung von CHF 0.3 Mio. belastet. Espace konnte diese widrigen Umstände gut meistern und will weiter wachsen.
Die erreichte Ergebnisverbesserung resultierte aus den um 19.9% höheren Erlösen aus Vermietung und dem deutlich geringeren Anstieg des Liegenschaftsaufwandes um 11.7%, was in der Erhöhung des Betriebsgewinnes vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 17.35% auf CHF 9.9 Mio. zum Ausdruck kommt. Der minimale Ertrag aus den flüssigen Mitteln schmälerte den Gewinn vor Steuern gegenüber der Vergleichs-periode um CHF 0.5 Mio. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern stieg dennoch von 6.28% auf 6.37% an. Der Gewinn pro dividendenberechtigter Aktie betrug im ersten Halbjahr CHF 3.49 (CHF 3.25 in der Vergleichsperiode).
Unerfreulich ist, dass einzelne gewerbliche Mieter ihre Mietflächen wegen Produkti- onsrückgang reduzieren. Espace hat dadurch zwar bis heute keine Einbussen erlitten, muss sich dennoch zur Sicherung und Stärkung der Erträge intensiv mit diesen Ten-denzen befassen. Die Leerstandsquote hat sich aber insgesamt nur leicht von 3.3% auf 3.9% erhöht.
Espace verfolgt ihre Ertragsziele weiterhin entschlossen und vorsichtig. Die erfreulich hohen, verfügbaren Eigenmittel werden vorsichtig in Neubauten und in den Erwerb zusätzlicher Renditeobjekte fliessen. Die sich dadurch laufend verbessernde Portfolio- struktur und Kostensenkungen werden die Rentabilität weiter erhöhen.
Espace blickt zuversichtlich in Zukunft. Die Gesellschaft hat im zweiten Halbjahr eine Renditeliegenschaft erworben. Der Neubau einer Fabrikationshalle für die Aebi & Co. AG in Burgdorf wird bis zum Jahresende fertig gestellt und 2010 spürbar ertragswirk-sam sein. Für den Herbst 2009 ist der Baubeginn der Wohnüberbauung in Luterbach geplant.



