22.09.2009 | 13:20 Uhr
| Economiesuisse
Lesedauer: 2 Minuten
22.09.2009, Anlässlich des Staatsbesuchs des russischen Präsidenten Dmitry A. Medvedev fand gestern
in Bern ein Treffen zwischen Wirtschaftsvertretern der Schweiz und Russlands statt. Sie
bekräftigten den Willen, die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen weiter zu vertiefen. Aus
druck davon ist die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding zwischen
economiesuisse und dem Dachverband der russischen Wirtschaft RSPP.
Unter der Leitung von economiesuisse-Präsident Gerold Bührer trafen sich heute in Bern hochrangige Wirtschaftsvertreter der Schweiz und Russlands. Im Zentrum der Gespräche standen die jeweiligen Erfahrungen im bilateralen Wirtschaftsaustausch. Für die Schweiz ist Russland ein wichtiger Wirtschaftspartner. Im Jahr 2008 exportierten Schweizer Unternehmen Waren im Wert von über 3 Milliarden Franken nach Russland; umgekehrt wurden Waren im Wert von über 1 Milliarde Franken eingeführt. Mehrere Hundert Schweizer Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sind in Russland aktiv. Die gegenseitigen Direktinvestitionen sind beträchtlich. Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat beide Länder getroffen. Vor diesem Hintergrund sind die Sicherung eines möglichst ungehinderten gegenseitigen Marktzugangs und der Ausbau der guten Wirtschaftsbeziehungen von grosser Bedeutung. Die Schweizer Wirtschaft begrüsst die Absicht, Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Russland aufzunehmen. Das Treffen eröffneten Bundespräsident Hans- Rudolf Merz und der russische Präsident Dmitry A. Medvedev mit einer Grussbotschaft.
economiesuisse und der Dachverband der russischen Wirtschaft (Russian Union of Industria lists and Entrepreneurs RSPP) unterzeichneten ein Memorandum of Understanding. „Mit dieser Vereinbarung wird einerseits die Zusammenarbeit der beiden Wirtschaftsverbände intensiviert. Andererseits ist es ein klares Bekenntnis zur Stärkung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen“, so Gerold Bührer.
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--- ENDE Pressemitteilung Economiesuisse: Schweiz - Russland: Klares Signal zur Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen ---
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