02.09.2008 | 09:51 Uhr
| economiesuisse
Lesedauer: 2 Minuten
02.09.2008, Am 1. Januar 2009 wird in der Schweiz das elektronische Ausfuhrverfahren „e-dec Export“
eingeführt. Zahlreiche Wirtschaftsvertreter haben letzte Woche die Möglichkeit genutzt,
sich an einer Veranstaltung von economiesuisse über das Projekt zu informieren. Im
Zentrum stand die Diskussion mit den Projektverantwortlichen der Eidg. Zollverwaltung
sowie der Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen.
Für die stark international ausgerichtete Schweizer Wirtschaft stellt ein möglichst ungehinderter grenzüberschreitender Warenverkehr einen wichtigen Standortfaktor dar. Neben dem Abbau von Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen kommt einer effizienten Zollabfertigung eine grosse Bedeutung zu. Vor dem Hintergrund von internationalen Sicherheitsvorschriften und dem Ziel, Waren möglichst zeit- und ortsunabhängig abzufertigen, plant die Eidgenössische Zollverwaltung die Einführung eines elektronischen Frachtportals „all e-dec“ für den Import, Export und Transit.
An der Informationsveranstaltung von economiesuisse vom 28. August 2008 stand das Teil projekt „e-dec Export“ im Mittelpunkt des Interesses. Dieses löst die bisherige VAR (Vereinfachte Ausfuhrregelung) ab, wird ab Januar 2009 eingeführt und im Juli 2009 komplett in Betrieb genommen. Die neuen Abläufe der Ausfuhrverzollung, Informatik- Schnittstellen und organisatorischen Konsequenzen wurden von der Projektleitung der Eidgenössischen Zollverwaltung im Detail vorgestellt.
Für die Exportwirtschaft stellt „e-dec Export“ aufgrund des knappen Zeithorizonts und allfälliger Investitionen eine Herausforderung dar. Eine Patentlösung, um diese optimal zu bewältigen, existiert nicht. Wichtige Grundlage sollte deshalb eine unternehmensinterne Bedürfnisanalyse sein, wie der Erfahrungsaustausch zwischen den rund 80 anwesenden Unternehmensvertretern zeigte.
--- ENDE Pressemitteilung Economiesuisse: E-dec - Die elektronische Zollabfertigung im Fokus ---
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