Die Gruppe erzielte einen EBITDA von CHF 48.5 Mio. (VJ: -13.0) und einen EBIT von CHF 33.7 Mio. (VJ: -13.7). Der Reingewinn belief sich auf CHF 23.6 Mio. (VJ: -10.5). Darin enthalten sind Währungsverluste von rund CHF 5 Mio. sowie einmalige Sonderaufwendungen für die Abspaltung und Verselbständigung von 3A Composites im Umfang von rund CHF 3 Mio.
SSM Textilmaschinen
verzeichnete in ei-nem stark verbesserten Branchenumfeld eine deutliche Zunahme beim Bestel-lungseingang auf CHF 47.2 Mio. (+250%) - ausgehend allerdings von einer historisch einmalig tiefen Basis. Der Umsatz wurde mit CHF 43.8 Mio. gegenüber der Vorjahresperiode mehr als verdreifacht (+227%). Alle Regionen - angeführt von China - verzeichneten eine substanzielle Erholung der Nachfrage. Eine deutlich ge-steigerte Brutto-Marge und tiefe Kosten-strukturen resultierten in einem Betriebs-ergebnis (EBIT) von CHF 7.2 Mio., nach einem Verlust von knapp CHF 6 Mio. Die EBIT-Marge erreichte sehr gute 18%.
Ismeca Semiconductor
erzielte - ausge-hend von einer ebenfalls tiefen Basis - eine ähnlich deutliche Volumenzunahme. Der Bestellungseingang erreichte CHF 73.1 Mio. (+267%), der Umsatz lag bei CHF 50.2 Mio. (+204%). Die gute Brutto-Marge und das ebenfalls straffe Kosten-management führten zu einem Betriebser-gebnis von CHF 6.0 Mio. (VJ: -7.1), was einer EBIT-Marge von 12% entspricht – dies schliesst Patent- und Lizenzerträge von CHF 1.2 Mio. ein. Ein Betrag in der gleichen Grössenordnung wird im zweiten Semester fällig. Gewinne auf Fremdwäh-rungspositionen führten zu einem positiven Finanzergebnis, wodurch ein erfreulicher Reingewinn von CHF 8.7 Mio. resultierte (VJ: -5.5).
3A Composites
verzeichnete einen Auf-tragseingang von CHF 416.3 Mio. und ei-nen Umsatz von CHF 387.3 Mio., was ei-ner Zunahme von 14% entspricht (auf ver-gleichbarer Basis). Daraus resultierte einen EBITDA von CHF 35.9 Mio. und einen EBIT von CHF 21.8 Mio. Höhere Kosten für Rohmaterialen verhinderten ein noch besseres Ergebnis.
Kernmaterialien verzeichnete ein sehr gu-tes Resultat, begünstigt durch eine starke Nachfrage in China im Bereich Windener-gie. Display zeigte sowohl in Europa und den USA eine starke Erholung, da viele Kunden ihre tiefen Lagerbestände wieder auffüllten. Architektur erholt sich mit zeitli-cher Verzögerung. Gute Umsätze resul-tierten vor allem in Indien, dem Mittleren Osten und in Asien allgemein.
Ausblick
Für das zweite Semester wird eine Fort-setzung des erfreulichen Geschäftsganges erwartet. Alle Divisionen verzeichnen einen anhaltend guten Auftragseingang. Da zu Jahresbeginn die Auftragsbestände teilweise noch auf tiefem Niveau waren, dürfte das zweite Semester mindestens gleich gut ausfallen.
Für Akquisitionsprojekte stehen unverän-dert flüssige Mittel und eigene Aktien von rund CHF 300 Mio. zur Verfügung bei einer nahezu schuldenfreien Bilanz.
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